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Verbraucherzentrale mahnt Zenimax ab (Update)

Die Verbraucherzentrale Bundesverband hat Zenimax abgemahnt. Grund dafür sind die 30-Tage Spielzeit, welche man mit dem Kauf von The Elder Scrolls Online erhält. Allerdings treten diese erst in Kraft, wenn man ein aktives Abo abschließt.

Verbraucherzentrale mahnt Zenimax ab

Bereits einige Spieler haben sich darüber beschwert, denn es ist nicht sehr schlüssig, dass man ein Abo abschließen muss um zu spielen, da man ausdrücklich 30-Tage Gratisspielzeit mit dem Kauf erworben hat. Vielmehr ist diese Zeit dafür gedacht, dass man als Spieler das Spiel ausprobiert und danach entscheidet ob man weiter spielen möchte.

Besonders dreist: In einigen Fällen wurde beim Abschließen des Abos sogar bereits Geld eingezogen. Dies ist natürlich keine tolle Sache und wird von der Verbraucherzentrale kritisiert. Der genaue Grund für die Abmahnung ist „Irreführung“. Jetzt hat Zenimax bis zum 24. April Zeit eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben.

Bethesda und Zenimax haben sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert. Hier könnt Ihr auf der offiziellen Seite der Verbraucherzentrale das Ganze nachlesen.

Update vom 16. April

Mittlerweile hat Zenimax eine offizielle Meldung veröffentlicht und entschuldigt sich bei den Spielern. Hier der Beitrag aus dem Elder Scrolls Forum.

TESO MitarbeiterZenimax on Abmahnung durch Verbraucherzentrale (Quelle)

Wir schenken allen Anfragen, die von Konsumentenseite an uns herangetragen werden, die allergrößte Aufmerksamkeit. Wir weisen stets gesondert darauf hin, dass The Elder Scrolls Online ein auf einem Abonnementmodell basierendes Spiel ist und der Abschluss eines Abonnements zum Spielen benötigt wird.

Jeder Spieler erhält 30 Tage Spielzeit mit dem Kauf des Produktes. Bei der Registrierung fragen wir unsere Kunden welche Bezahlmethode sie für den Abonnementzeitraum nach den ersten 30 Tagen bevorzugen.

Kunden, die ihr Abonnement mit Hilfe einer dauerhaften Bezahlmethode abschließen – wie eine Kreditkarte – wird das dazugehörige Konto erst nach Ablauf der ersten 30 Tage belastet und sie können bis dahin jederzeit den Zahlungsauftrag stornieren.

Um jedoch flexibel auf Kundenwünsche eingehen zu können, haben wir darüber hinaus auch Bezahlmethoden angeboten, die lediglich eine Einmalzahlung ermöglichen, wie u.a. Ideal, Webmoney, PaySafeCard oder Giropay. Die Kunden, die sich dazu entschließen, eine Einmalzahlung zu tätigen, um ihr Abonnement abzuschließen, werden explizit darauf hingewiesen, „dass die Belastung sofort erfolgt“. Bei der Benutzung dieser alternativen Bezahloptionen erfolgt zusätzlich zu den 30 Tagen freier Spielzeit auch eine sofortige Freischaltung für das erworbene weitere Spielzeitkontingent, das 30, 90 oder 180 Tage betragen kann.

Obwohl wir den Einsatz der o.g. „einmaligen“ Bezahlmethoden mit Umsicht und Transparenz versucht haben zu erklären, kam es zu Missverständnissen. Gerne möchten wir daher Kunden, die sich vor dem 11. April beim Abschluss ihres Abonnements irrtümlich für die Bezahloption mit Ideal, Webmoney, PaySafeCard oder Giropay entschlossen haben (und die sich noch innerhalb ihrer dreißigtägigen beinhalteten Spielzeit befinden), anbieten, den gezahlten Betrag auf Wunsch wieder zurück zu erstatten.

Da wir aktuell das Angebot der o.g. Bezahlmethoden im Sinne unserer Kunden überprüfen, haben wir diese bis auf weiteres in unserem System deaktiviert.

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