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Technik Direktor im Interview

Die englischsprachige Elder Scrolls Fanseite Tamriel Foundry durfte Technik Direktor Dan Dunham ein paar Fragen zur technischen Umsetzung von The Elder Scrolls Online stellen. Wir haben für Euch ein paar wichtige Details herausgesucht und übersetzt. Das gesamte Interview findet Ihr auf der englischen Fanseite von Tamriel Foundry.

Technik Direktor im Interview

Dan Dunham im Interview

Einleitend erläutert Dunham seinen Einstieg in die Welt der MMO’s über Dark Age of Camelot und Warhammer Online. Seit 2007 arbeitet er nun bereits beim Online-Studio Zenimax und war bereits an der Entwicklung von Fallout 3 beteiligt.

Die Mega Server

Eines der größten technischen Besonderheiten in The Elder Scrolls Online wird der sogenannte Megaserver sein. Durch diese Technologie ist es möglich viele kleine Realms zu einem großen Netzwerk verschmelzen zu lassen. eine ähnliche Technologie wird bereits bei EvE-Online seit mehr als 10 Jahren angewendet. Auch Dunham beschreibt das häufig auftretende Problem von leeren oder gar überfüllten Servern. Dieses Problem soll mit der beschriebenen Lösung aus der Welt geschafft werden. 

Auch das Wir-Gefühl kommt nicht zu kurz

Dunham erläuterte zuzätzlich, das die Entwickler eine gesonderte Lösung für das beliebte „Wir-Gefühl“ gefunden wurde und den Spielern bereits in der Beta näher gebracht werden soll. Die Gefahr hinter solch Riesen-Server besteht natürlich in der Verfremdung der Spieler und das man stets auf neue und bisher nicht bekannte Spieler treffen würde.

Dunham erklärt weiter, dass für das MMORPG eine eigens entwickelte Engine zum Einsatz kommen werde. Auf der Client-Seite sei dabei das Hauptziel gewesen, eine Engine zu erstellen, die sowohl beim Solo-Erkunden eines Dungeons als auch bei Kämpfen mit hunderten Charakteren funktionieren müsse und beim Spieler keine Einbrüche in der Darstellung auftreten sollen.

Weiterhin betont Dunham, dass es dem Team von Anfang an wichtig gewesen sei, dass The Elder Scrolls Online auf fast allen akzeptablen PCs und Macs laufe. Selbstverständlich müsste man bei schwächeren Systemen die Darstellung anpassen aber könne trotz schwächerer Leistung problemlos am Spiel teilnehmen.

“Wir wollen, dass jeder das Spiel erleben kann, selbst auf einem Laptop. Auf alten Systemen unterstützen wir immer noch DX9 für Windows XP”, so Dunham weiter. Auf Windows Vista, 7 und 8 biete man jedoch auch einen kompletten DX11-Renderer.

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