ESO Beta

Handwerksbericht aus der ESO Beta

Wie Ihr bereits in den letzten Tagen lesen konntet, war unsere Redaktion am großen Presse Beta-Test beteiligt und wir konnten in viele Bereiche von The Elder Scrolls Online einen Blick werfen. Neben PvE, Quests, das Kampfsystem und viele kleinere Details habe ich mir auch die ersten Schritte des Handwerks näher angeschaut. Selbstverständlich findet Ihr im folgenden Artikel einen Erfahrungsbericht und auch eine erste grobe Einschätzung, was das Endgame für uns bereit hält.

Früh übt sich was ein Meister werden will

Diese Redewendung trifft es meines Erachtens auf den Punkt, wenn man sich das Crafting oder auch Handwerk in The Elder Scrolls Online zur Gemüte führt. Bereits in den ersten Spielstunden stößt man auf Ressourcen und Rezepte, mit denen man experimentieren möchte. Ein wenig Geduld müsst Ihr jedoch mit bringen, denn die Startgebiete enthalten noch keine sogenannten Crafting-Table oder auf deutsch, Werkbänke der einzelnen Berufe. Dabei ist die Vielfalt der Berufe und Nebentätigkeiten sehr umfangreich und auch in der „Berufstiefe“, so nenn ich jetzt einfach mal die möglichen Rezepte, findet sich bereits in der Beta eine große Auswahl. Aber der Reihe nach.

Handwerk-Bericht aus der ESO Beta

Ressourcen und Rezepte, nichts leichter als das

Um einen Beruf auszuüben benötigt man natürlich diverse Materialien und Rezepte und die Beschaffung jener, stellt in vielen Online Rollenspielen das sog. „Farming“ dar. Auf Eurem Weg durch Tamriel, wird dieses System jedoch ein wenig abgeändert und Ihr habt grundsätzlich die Möglichkeit alle Ressourcen zu sammeln. Seien es Erze, Runen, Kräuter, Blümchen oder eben rohes Fleisch oder Schmetterlinge. Hier verhält sich ESO ganz getreu der bisherigen Titel und ermöglicht es jedem Spieler, die grundsätzlichen Materialien zu sammeln.

Für das einfache Sammeln benötigt Ihr auch keine besondere Fähigkeiten oder Werkzeuge. Tiere hinterlassen Ihr Leder, Erze werden mit der Spitzhacke (automatisch vorhanden) abgebaut und Blümchen oder Verzauberungs-Runen mit einem Messer (ebenfalls automatisch vorhanden) geerntet. Diese Materialien findet Ihr bereits sehr früh in der freien Welt.

Rezepte hingegen sind schon etwas spezieller und verstecken sich in Urnen, Truhen, Behältern oder liegen in einem Haus auf dem Schreibtisch. Diese könnt Ihr nach dem Aufsammeln mit einem schnellen Klick erlernen und findet diese später in Eurem Crafting-Menü wieder. Doppelte Rezepte lassen sich beim nächsten NPC-Händler verkaufen oder gegebenfalls mit Spielern tauschen. Auch bei den Rezepten gibt es eine Wertigkeit bzw. dargestellte Seltenheit, von gewöhnlich bis legendär.

Gegenstände herstellen und das Experimentieren

Sobald Ihr in eine der ersten Städte Eurer Fraktion gelangt, findet Ihr diverse Berufshändler und Ihre Werkbänke. Diese werden Euch zusätzlich auf der Karte angezeigt und Ihr könnt sie gezielt ansteuern. Benutzt Ihr eines der Werkbänke öffnet sich das übersichtliche und meiner Meinung sehr aufgeräumte Handwerks-Menü. Dabei wählt Ihr ein bestimmtes Rezept und bekommt die notwendigen Materialien angezeigt, um den Gegenstand herzustellen. Andersherum könnt Ihr Euch auch nur vorhandene Materialien und die dazugehörigen Rezepte anzeigen lassen. So erhaltet Ihr schnell eine Auflistung, welchen Gegenstand, Ihr sofort herstellen könnt, da Ihr über die nötigen Ressourcen verfügt.

Insbesondere der Alchemie Beruf verbirgt noch weitere Elemente. Bei diesem könnt Ihr ähnlich wie in Skyrim, durch das Verwenden oder Verzehren diverser Ressourcen Ihren Effekt herausfinden. Oder Ihr fügt einfach drei Materialien in einem Topf zusammen und seht was herauskommt. Mit jeder erfolgreichen Anwendung eines Rezeptes oder der Herstellung eines Gegenstandes erhaltet Ihr Erfahrungspunkte im jeweiligen Beruf

Handwerk, Crafting-Bericht aus der ESO Beta

Gegenstände aufwerten

Ein weiteres Element ist das Aufwerten der eigenen Gegenstände durch das gleichnamige Berufstalent, Hier könnt Ihr Eure Rüstung dem letzten Feinschliff verpassen oder besonders beliebte Stücke noch weiter verbessern. Im unteren Screenshot seht Ihr das anhand des Schmieds. Im unteren Menü findet Ihr die 5 Härtegrade des Aufwertungssystems. Ob aufgewertete Gegenstände in Ihrer Effektivität genau so stark sind wie gefundene, beispielsweise legendäre Gegenstände sind, kann man momentan nur spekulieren.

Härtegrade in Elder Scrolls Online

  • Normal (weiss)
  • Erlesen (grün)
  • Überlegen (blau)
  • Episch (lila)
  • Legendär (gelb)

Handwerk, Crafting-Bericht aus der ESO Beta

Schuster bleib bei deinen Leisten, oder Universalgenie

Leider reicht mein Erfahrungsbericht nicht bis in das Endgame von The Elder Scrolls Online, doch auffällig ist besonders die freie Wahl der Berufe. Im späteren Verlauf ist es Euch sogar möglich, diverse Talentpunkte in die Berufe zu investieren, um noch bessere Gegenstände herzustellen. Andersherum ist es Euch möglich, viele Berufe bis zu einem gewünschten Grad auszuüben. So braut Ihr Eure eigenen Tränke, verzaubert Eure einfache Rüstung und stellt nebenher köstliche Mahlzeiten sowie schlagfertige Waffen her. Ich gehe stark davon aus, das ab einem bestimmten Punkt eine Spezialisierung notwendig ist, um gleichwertige Rüstungen oder Ähnliches für das Endgame herzustellen.

Die Haupt- und Sammelberufe in der Übersicht

Bringen wir es abschließend auf den Punkt, folgend findet Ihr die vorhandenen Berufe.

Sammelberufe, für jeden Charakter verfügbar

  • Bergbau
  • Runen sammeln
  • Kräuter, Blumen, Schmetterlinge sammeln
  • Fischen
  • Leder „finden“, Tiere hinterlassen diese als Loot
  • Holz hacken

Hauptberufe mit Rezepten und Fertigkeitslinie

  • Verzauberer
  • Holzverarbeitung (Bögen als Beispiel)
  • Kleidung (Stoff, Leder)
  • Kochen
  • Alchemie
  • Schmied
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