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ESO Nachtklinge als Nahkämpfer – Community Build – Blutschurke

Heute zeigen wir Euch wie Ihr die Nachtklinge effektiv und stark im Nahkampf spielen könnt. Die Nachtklinge ist geboren für den Hinterhalt und für den Nahkampf, verfügt in Kombination mit dem Bogen aber auch über ein paar starke Fähigkeiten.

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ESO Nachtklinge als Nahkämpfer - Community Build - Blutschurke

ESO Nachtklinge als Nahkämpfer – Blutschurke

Der folgende ESO Nachklinge Build stammt allerdings nicht von uns, sondern von der offiziellen Elder Scrolls Seite. Dort veröffentlicht Zenimax in der Serie Empfehlungen des Schlachtenmeisters gute Skillungen. Heute haben wir den Blutschurken.

Der Blutchurke setzt auf eine Mischung aus mittlerer- und schwerer Rüstung und hat sich zudem darauf spezialisiert seinen Gegnern das Leben auszusaugen. Dadurch verursacht er zwar etwas weniger Schaden als Kollegen die rein auf Ausdauer gehen, jedoch überlebt er wesentlich länger und ist besonders im Solo- und PvP Spiel hilfreich.

TESO MitarbeiterZenimax on Der Blutschurke (Quelle)

Hallo, mein Name ist Elusid.

Ich bin Bretone, in der Stadt Dolchsturz geboren und aufgewachsen. Als ich vor die Wahl gestellt wurde, war ich mir sicher, ich wollte eine Nachtklinge werden. Während der Betatests habe ich als Nachtklinge mehr auf Schadensspitzen gesetzt; ihr kennt es ja, viel Ausdauer, viel Schaden, aber wenig Verteidigung – was mit so gut wie keinem Durchhaltevermögen verbunden ist.

Zur Veröffentlichung des Spiels wollte ich das ändern. Ich habe viele verschiedene Fertigkeitslinien ausprobiert – damals vor allem an Gegnern mit einer höheren Stufe als meiner. Ich habe alle Arten von Fähigkeiten mit unterschiedlichsten Taktiken gemischt. Nach einem Monat wurde ich endlich zu dem Charakter, der ich jetzt bin.

Ich bezeichne mich gerne selbst als Blutschurke. Ich entziehe meinen Feinden Leben, um am Leben zu bleiben, während ich ihnen ganz ordentlich Schaden zufüge. Ich trage eine Mischung aus schwerer und mittlerer Rüstung: mittlere Rüstung für besseres Schleichen und mehr Ausdauer, schwere Rüstung für bessere Verteidigungswerte. Warum sollte ich sonst versuchen, Feinden Leben zu entziehen, wenn mir die Defensive fehlt, dieses zu behalten? Ich nutze primär zwei Waffen (am liebsten Schwerter) und einen Bogen in einer Gruppe oder wenn ich jemanden oder etwas aus der Distanz heraus ausschalten muss. Ich kann auch ein wenig mit Heilungsstäben umgehen, aber ich nutze sie nicht sehr häufig.

Nebenbei: Ich habe mich nur für einen Bretonen entschieden, weil ich schon in The Elder Scrolls V: Skyrim ein Bretone war und mir ihre passiven Boni gefallen haben. Außerdem wollte ich ihre Kultur erleben – mir gefallen die kulturellen Unterschiede im The Elder Scrolls-Universum wirklich gut.

Aber genug über mich; kommen wir zu meinen Fähigkeiten und Taktiken.

PRIMÄRE FÄHIGKEITEN (Zwei Waffen)

Unfriede (Seelenschlingen): Ich denke, die Absicht hier ist klar: ich erhalte für den von mir verursachten Schaden Leben zurück. So lange ich weiterkämpfe, überlebe ich also. Das ist ein netter Gedanke für den Kampf gegen Anführer. Außerdem erhöht sich so die von mir erhaltene Heilung. Das ist immer nett und ich hoffe insgeheim, dass das auch mit meinen anderen Fähigkeiten funktioniert, die mich wiederholt heilen. Aber leider bin ich mir dabei nicht sicher. Oh, ich hätte es fast vergessen: Ich verursache damit auch Schaden aus der Distanz heraus, wenn ich mal nicht zu meinem Bogen greifen möchte.

Doppelschnitte (Blutwahn): Ich nenne mich immerhin Blutschurke, also brauche ich zumindest eine Fähigkeit mit „Blut“ im Namen. Nein, ganz im Ernst, ich liebe diese Fähigkeit. Sie ist meine Hauptschadensquelle und ich finde, dass die Animation einfach cool aussieht. Dazu kommt guter Schaden und der Gegner beginnt auch noch zu bluten (daher der Name). Natürlich heilt mich auch der Schaden durch die Blutungen und dabei bin ich nicht mal ein Vampir!

Assassinenklinge (Mörderklinge): Ich hatte diese Fähigkeit schon seit dem Anbeginn meiner Abenteuer in ESO. Es fühlt sich so toll an, meinen Feinden mit einem schnellen Stich den Rest zu geben. Ich achte einfach sorgfältig auf das verbleibende Leben meiner Feinde, und im richtigen Augenblick tippt mein Finger automatisch auf die „3“. Oder wie ich sie gerne nenne: „Töten, töten, töten“. Und als Bonus obendrauf bekomme ich etwas Leben zurück, wenn ich jemanden damit erledige. Durch eine passive Fähigkeit erhalte ich auch noch einen Berg an Magickaregeneration, was bedeutet, dass ich mir gleich den nächsten Gegner vornehmen und ihm das Leben entziehen kann!

Entropie (Degeneration): Ah, die gute alte Degeneration. Eine großartige Fähigkeit. Dies ist die Fähigkeit, die ich bei Feinden zur Eröffnung nutze. Sind es mehrere Feinde, dann wende ich sie erst einmal auf jeden von ihnen an, bevor ich mit Seelenschlingen und Blutwahn aufdrehe. Die Fähigkeit lässt mich ganz gut wiederholt Schaden verursachen und heilt mich gleichzeitig auch noch. Nebenbei werden meine normalen leichten und schweren Angriffe (mit denen ich zwischen Blutwahn angreife) noch nützlicher, da sie eine Chance erhalten, Leben zu entziehen.

Auslaugende Schläge (Entziehende Angriffe): Die sind so ziemlich das Beste, was mir im Online-Gaming jemals passiert ist. Klar, ich verursache damit weniger Schaden, aber ich erhalte auch einen Berg Leben, Magicka und Ausdauer zurück, was bedeutet, dass ich nie ohne dastehen werde. Gut, manchmal geht mir natürlich doch das Leben aus, aber so läuft es eben in ESO, nicht wahr? Die Fähigkeit ist schlichtweg der Wahnsinn. Ich kann einfach immer weiter auf meine Fähigkeiten einhämmern und irgendwie macht mir die Schadensreduktion nichts aus, denn ich verursache noch immer ganz gut Schaden.

Ultimative Fähigkeit – Seelenfessel: Quasi ein Sicherheitsnetz. Immer, wenn ich in Schwierigkeiten stecke, drücke ich einfach eine Taste und Zapp! Mein Leben ist wieder (fast) voll und nebenbei hat ein Feind auch noch ordentlich Schaden einstecken müssen.

So viel zum Verrückten mit den zwei Waffen. Kommen wir zum Bogen.

SEKUNDÄRE FÄHIGKEITEN (Bogen)

Unfriede (Seelenschlingen): Ich nutze diese Fähigkeit hier aus denselben Gründen wie im Kampf mit zwei Waffen: magischer Schaden und Heilung.

Giftpfeil (Giftschuss): Das wäre meine Fernkampfversion von Blutwahn. Man verursacht gut Schaden und erhält zusätzlich einen Schaden-über-Zeit-Effekt. Allerdings wird man hier von letzterem nicht geheilt. Aber dafür werden diese nervigen Magier unterbrochen und aus dem Gleichgewicht gebracht, wenn sie versuchen, einen Zauber zu wirken. Ich beginne quasi diese Fähigkeit ununterbrochen einzusetzen, sobald ich sehe, dass mein Lebensraub wirkt, damit sie effektiv keine Chance haben, irgendetwas zu zaubern. Ha, ihr und eure Kristallscherbe!

Qual (bösartiger Kranz) oder Schattenmantel (Dunkelmantel): Beide Fähigkeiten sind toll und ich bin mir noch immer nicht sicher, welche ich eher verwenden sollte. Ich denke, ich werde hier einfach durchwechseln. Bösartiger Kranz ist super, sowohl im PvP als auch im PvE. Es fühlt sich einfach so gut an, andere im PvP zu verlangsamen, besonders dann, wenn ich mich sicher hinter einer Burgmauer verstecken kann. Im PvE verlangsame ich vor allem einzelne Feinde, während ich einen oder zwei andere erledige. Das erspart mir einiges an Stress. Dunkelmantel andererseits ist auch richtig nützlich. Im PvP kann ich so entkommen, wenn ich sonst von einer größeren Gruppe überrannt würde und ich weiß, dass ich keine Chance hätte. Da kann ich genauso gut am Leben bleiben und weitergeben, was ich sehe, damit andere irgendeinen Plan aushecken können. Im PvE nutze ich die Fähigkeit vor allem wegen der Bewegungsfreiheit. Wann immer ich etwas sehe, das mich interessiert, und es sind viele Feinde im Weg, gegen die ich nicht kämpfen möchte, dann aktiviere ich diese Fähigkeit. So gelange ich an einen ganzen Berg an Schätzen!

Entropie (Degeneration): Die Wirkung ist weiterhin so, wie ich es schon weiter oben beschrieben habe. Ich nutze die Fähigkeit genauso und das klappt auch super mit meinem Bogen!

Auslaugende Schläge (Entziehende Angriffe): Selbst mit meinem Bogen ist die Fähigkeit toll. Magier haben dadurch keine Chance und ich kann unentwegt Giftschuss nutzen. Zwischen den einzelnen Giftschüssen nutze ich normale Angriffe, um meine Ausdauer neu aufzufüllen.

Ultimative Fähigkeit – Seelenfessel: Wieder als mein Sicherheitsnetz.

Das wäre es mit den Schnellleisten, aber was ist schon eine Charakterzusammenstellung ohne passend verteilte Attributpunkte?

Ich spiele so:

  • Leben: 10
  • Magicka: 19
  • Ausdauer: 20

Ich brauche nicht so viel Leben, da ich einen Großteil davon wirklich schnell regenerieren kann. Daher habe ich mich auf meine anderen Attribute konzentriert.

Ich habe etwas mehr Ausdauer als Magicka, auch wenn vier meiner fünf Fähigkeiten Magicka verbrauchen. Ich nutze diese Fähigkeiten nicht wirklich ununterbrochen, sodass ich, wenn ich sie brauche, immer genügend Magicka habe, um sie einzusetzen, eben da ich so viel regeneriere. Meine Ausdauer regeneriert deutlich langsamer, da ich ständig Fähigkeiten für Ausdauer verwende und zudem auch noch immer wieder schleiche oder blocke. Manchmal frage ich mich, warum ich nicht längst auf einen Argonier umgestiegen bin, da die Echsen so viel Ausdauer regenerieren.

Wie auch immer, danke fürs Lesen; ich hoffe, euch hat es gefallen.

Wir sehen uns in Tamriel!

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One Comment

  1. Hi ich finde den Guide sehr hilfreich,was ich vermisse sind die passiven Skills und die CP. Bin noch Neuling bei ESO.
    Nachtklinge als DD-Blutschurke

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