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Die Entstehung von ESO – Der Arboretumbezirk

Zenimax hat einen Artikel zur Entstehung von ESO veröffentlicht, bei der es um den Arboretumbezirk geht.

Die Entstehung von ESO – Der Arboretumbezirk

Die Kaiserstadt wird das nächste große Update für Elder Scrolls Online und die Entwickler arbeiten bereits seit längerer Zeit an dem DLC. Lest Euch jetzt alles zum kommenden Arboretumbezirk mit dem Content-Update durch.

TESO MitarbeiterZenimax on Die Entstehung von ESO (Quelle)

Neue Abenteuer erwarten euch in der Kaiserstadt. Erfahrt mehr über dieses heiß erwartete Gebiet.

Ihr habt auf euren Abenteuern durch Tamriel wahrscheinlich schon den einen oder anderen Blick auf die Schönheit des Weißgoldturms gerichtet. Diese vertraute Struktur markiert das Zentrum der Kaiserstadt, der Hauptstadt Tamriels, die sich im Herzen Cyrodiils befindet. Und in nur wenigen Wochen werdet ihr in der Lage sein, in diese Stadt vorzudringen, wenn sie als Teil der DLC-Spielerweiterung „Imperial City“ veröffentlicht wird. In Vorbereitung auf eure kommende Reise lüften wir den Vorhang etwas und erläutern euch dieses neue und dennoch vertraute Gebiet ein wenig. Gleichzeitig erklären wir euch, wie wir damit ein Erlebnis bieten, das sich von allem unterscheidet, was ihr bisher in ESOTU gesehen habt.

Es ist kein Geheimnis, dass wir schon eine ganze Weile hart an der Kaiserstadt gearbeitet haben. Als wir mit der Entwicklung begannen, war uns bewusst, dass euch sofort eine gewisse Nostalgie überkommen wird, wenn ihr die Hauptstadt erneut betretet – immerhin bestanden eure ersten Schritte in The Elder Scrolls IV: Oblivion darin, aus dem Gefängnis der Stadt zu fliehen. Aber die Dinge in der zweiten Ära liegen deutlich anders – denkt daran, dass ESOTUlange vor den Ereignissen in Oblivion spielt.

ESO Arboretumbezirk

Das Arboretum aus TES IV: Oblivion (links) sieht deutlich anders aus als die zerstörte ESOTU-Version (rechts).

Unser erster Punkt der Tagesordnung war es daher, den Zeitrahmen festzulegen. Eure Ankunft erfolgt zwei Monate nachdem die Stadt und deren Bewohner vom Wurmkult als Geiseln genommen wurden. Aus Entwicklersicht war es für uns essentiell, das auf den ersten Blick deutlich zu machen. Dafür haben wir spürbare visuelle Unterschiede eingefügt, um den Eindruck zu verstärken, dass die Stadt jetzt belagert wird. Einige Gebäude wurden dem Erdboden gleich gemacht, andere sind nur noch Ruinen. Die Kaiserlichen sind versklavt und Ungetüme durchstreifen die Straßen. Ganz gleich ob ihr neu in Tamriel oder ein zurückkehrender Abenteurer seid, wir denken, euch wird dieses neu aufgelegte Gebiet gefallen.

Da die Stadt und ihre Bezirke schon vor ihrer Einführung in ESOTU existierten, war es leicht für uns, die Grundrisse der Kaiserstadt basierend auf dem allgemeinen Erscheinungsbild aus Oblivion zu erstellen. Wir nahmen uns einige Freiheiten, etwa die Erweiterung der kaiserlichen Kanalisation, um etwas mehr Platz für die Stützpunkte eurer Allianzen zu schaffen. Über der Erde mussten wir verdeutlichen, dass wir uns in einer völlig anderen Zeitperiode befinden, in der es richtige Bedrohungen gibt, die das Umfeld schnell verändert haben. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Arboretumbezirk – oder Baumgartenbezirk, wie ihn einige später einmal nennen werden. Wir haben jedem Bezirk sein ganz eigenes Thema verpasst und das Arboretum ist hier keine Ausnahme. Wer hier schon einmal unterwegs war, wird sich daran erinnern, dass sich das Arboretum im Südosten der Stadt befindet. Dieses optisch beeindruckende Gebiet besitzt eine zentrale Pagode, die viele hundert Jahre später einmal eine Statue von Kaiser Tiber Septim beherbergen wird, wie ihr sie aus der Zeit von Oblivion kennt. In ESOTU hingegen ist die einstürzende Pagode ein Ort, an dem eine gewaltige Bücherverbrennung stattfindet. Die Daedra haben aus der ganzen Stadt Bücher zusammengetragen, um sie in Brand zu stecken – mehr dazu werdet ihr auf euren Abenteuern erfahren. Es ist schon ein ziemlicher Unterschied, wenn man dies mit der Ruhe vergleicht, die die Pagode vor der Invasion umgab.

ESO Grundriss Kaiserstadt

Wie bei allen Inhalten für das Spiel mussten wir auch hier sicherstellen, dass wir ein erfüllendes Spielerlebnis bieten, wenn ihr euch durch das Arboretum schlagt. Während unserer firmeninternen Spieltests haben wir allerdings bemerkt, dass unsere frühen Umsetzungen einfach zu viele Quests besaßen. Es ging so weit, dass es ziemlich schwierig wurde, die übergreifende Geschichte überhaupt im Auge zu behalten – und das obwohl wir diejenigen waren, die diese Inhalte ja überhaupt erst erstellt hatten! Am Ende verringerten wir die Anzahl an Quests auf sieben, wodurch wir uns ganz darauf konzentrieren konnten, klar zu erzählen, was genau in der Kaiserstadt passiert ist. Dennoch behielt jeder Bezirk seine ganz eigene Geschichte. Aber wir brauchten noch immer einen roten Faden, der euch durch die Inhalte leiten würde. Um dabei zu helfen, die Quests miteinander zu verbinden, entschieden wir uns dazu, den Drachen der Klingen als Charakter einzuführen (eine Vorläuferin der Klingen aus der Dritten Ära). Es war ihre Aufgabe, die einzelnen Geschichten der Bezirke miteinander zu verknüpfen, indem sie euch dabei hilft, die Angriffe auf die Stadt zu stören. Sie wurde schnell zu einem Liebling im ganzen Studio und wir hoffen, ihr werdet sie auch mögen.

Ein anderer Aspekt, der einiger Überarbeitungen bedurfte, war die Festlegung des Schwierigkeitsgrads dieser Inhalte. Nach zahlreichen Spieltests haben wir uns dafür entschieden, alles für Gruppen bestehend aus zwei Spielern zu skalieren – ein entsprechend guter Spieler kann das Gebiet auch im Alleingang angehen, wenn er sich einer ernstzunehmenden Herausforderung gewachsen fühlt. Das Endergebnis ist ein unerbittliches Gebiet, das diejenigen zufriedenstellen wird, die sich nicht davor fürchten, sich ins Getümmel zu stürzen. Immerhin sind die Straßen mit Daedra überfüllt, die keinesfalls vorhaben, euch einfach so davonkommen zu lassen, nachdem ihr in ihr neues Heim eingedrungen seid.

Während NSCs eindeutig euer Blut wollen werden, sollten wir nicht vergessen, dass ein Großteil der Kaiserstadt ein komplettes PvP-Kriegsgebiet ist. Es ist essentiell, immer auf der Hut vor den verfeindeten Allianzen zu sein, wenn ihr überleben wollt. Um die Bedrohung durch feindliche Spieler noch zu verstärken, wollten wir eine neue Mechanik einführen, durch die ein Tod durch einen anderen Spieler zu etwas wird, das man vermeiden möchte – etwas, das es in ESOTU bisher noch nicht gegeben hat. Wir entschieden uns, das System der Tel’Var-Steine einzuführen, eine Spielwährung, die exklusiv dafür verwendet wird, um in der Kaiserstadt Rüstungssets für Veteranen zu erstehen. Wir kamen zu dem Schluss, dass die Umsetzung dieses neuen Systems Toden noch viel mehr Gewichtung zukommen ließ, da ihr so bei einer Niederlage in der Schlacht einen deutlichen Verlust spüren könnt. Der Rausch, wenn ihr ganz knapp einem feindlichen Spieler entkommt, der sich eure hart verdienten Tel’Var-Steine schnappen wollte, ist etwas, das ihr sicherlich gerne öfter erleben wollen werdet.

ESO Kaiserstadt Artwork

Wie schon erwähnt, haben uns unsere internen Spieltests sehr dabei geholfen, die Inhalte zu gestalten, die ihr spielen werdet. Die Kaiserstadt bietet Inhalte sowohl für PvE- als auch für PvP-Spieler, aber wir wollten ein neues Erlebnis bieten, damit sich das Gebiet von anderen abhebt. Eine neue Ergänzung ist die Art und Weise, wie wir Begegnungen mit Gegnern verändert haben. Anfänglich war das Gebiet überfüllt mit zu vielen Gegnern. Uns wurde klar, dass wir dies überarbeiten müssten, um den Fokus auf ein unterhaltsames und erfreuliches Erlebnis zu legen. Daher haben wir die Anzahl der Gegner verringert und die Zeit bis zu ihrem erneuten Erscheinen erhöht, was das perfekte Gleichgewicht zwischen Herausforderung, Schwierigkeit und Belohnung ermöglichte.

Wir haben außerdem stärker skalierte Gegner hinzugefügt, etwa die Fleischkolosse, die mit einer Gruppe bekämpft werden müssen. Diese Gegner erscheinen als zufällige Bedrohungen innerhalb der Bezirke – sie können im Handumdrehen ein Spielfeld durcheinanderbringen. Wir haben gelernt, dass das Hinzufügen dieser größeren Gegner dabei geholfen hat, dass Spieler zusammenarbeiten und so auch den Spaß weiter gesteigern. Zusätzlich haben wir uns noch dazu entschieden, die Rückkehr von weggezogenen Gegnern komplett zu deaktivieren – eine Neuheit für dieses Spiel. Normalerweise könnt ihr NSCs nicht unbegrenzt weit aus einem bestimmten Gebiet herausziehen. Sie folgen euch einfach nur bis zu einem bestimmten Punkt, falls ihr zu fliehen versucht. Diese Deaktivierung hat ein gewisses Chaos ins Spiel gebracht, dass ihr unserer Meinung nach schätzen werdet.

Es gibt in der Kaiserstadt viel zu sehen und viel zu tun und wir haben bisher nur an der Oberfläche gekratzt. PC/Mac-Spieler können das DLC-Erweiterungspaket auf unserem öffentlichen Testserver (PTS) jetzt ausprobieren und uns in den offiziellen Foren von ESOTU Rückmeldungen geben. Die Kaiserstadt wird im Rahmen des DLC-Erweiterungspakets „Imperial City“ am 31. August für PC/Mac eintreffen. Spieler auf der Xbox One erhalten am 15. September Zugriff und für die PlayStation®4 öffnen sich die Zugänge am 16. September. Wir freuen uns schon zu sehen, wie ihr euch bei den vielen Herausforderungen schlagen werdet, die eure Ankunft in der Kaiserstadt bereits erwarten!

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