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Die Entstehung der Ogrim

Wir bekommen von Zenimax einen exklusiven Eindruck hinter die Kulissen von The Elder Scrolls Online präsentiert. Diese Woche zeigen uns die Macher die Entstehung der Ogrim und neben tollen Konzeptzeichnungen, finden wir auch die ersten 3D-Models auf der offiziellen ESO Seite. Zudem gibt es auch ein tolles Video, welches wir bestaunen dürfen.

The Elder Scrolls Online: Die Entstehung der Ogrim

TESO MitarbeiterZenimax on Frage der Entwickler (Quelle)

Das Letzte, was viele Abenteurer sehen, ist die Faust eines wilden Ogrim, die auf sie niedersaust. Lest weiter, um mehr über diese widerstandsfähigen Daedra zu erfahren und wie sie in The Elder Scrolls Online zum Leben erweckt werden.

Wenn Ihr The Elder Scrolls III: Morrowind gespielt habt, dann werdet ihr euch vielleicht auch an die Ogrim erinnern. Wir haben diese Daedra zusammen mit vielen anderen, die ihr wiedererkennen werdet, in die Welt von The Elder Scrolls Online gebracht. Wir möchten euch hier einen kleinen Blick hinter die Kulissen gewähren, damit ihr erleben könnt, wie Kreaturen wie die Ogrim von ersten Konzepten zu den wilden Gegnern im Spiel heranwachsen.

Die Entstehung der Ogrim

Bevor wir uns an die Ogrim gewagt haben, haben wir uns zunächst deren Erscheinungsbild aus Morrowind und die zu ihnen bestehenden Hintergründe aus den „The Elder Scrolls“-Spielen angesehen. So konnten wir ein gewisses Gefühl für diese Kreaturen erlangen, was uns einen guten Ausgangspunkt für ihre Einführung bei ESO bot. Wie mit allen grafischen Elementen, die irgendwann ins Spiel gelangen, begannen auch die Ogrim mit einer Konzeptphase. Unsere Konzeptkünstler erstellten hierfür mehrere Entwürfe – kleine und schnell erstellte Skizzen – die viele verschiedene gestalterische Ideen beinhalteten. Stand erst einmal eine gewisse Richtung fest, wurden weitere Bilder angefertigt: Farbstudien und mehrere verschiedene, stärker ausgearbeitete Konzepte wurden entwickelt, damit diese später von den Modellierern verwendet werden können. Nachfolgend findet ihr einen kleinen Einblick in diese Konzeptphase für die Ogrim.

Sobald die Konzeptphase abgeschlossen war und die Künstler mit den Ergebnissen zufrieden waren, konnten die Modellierer die Arbeit an dem Modell, das ihr im Spiel sehen werdet, beginnen. Die bestehenden Konzeptzeichnungen dienten ihnen als Leitfaden, damit sie wussten, wie ihre Schöpfung am Ende aussehen sollte. Zunächst erstellten sie ein einfaches Modell, um die grundlegende Form und Struktur festzulegen. Dieser erste Teil funktioniert ähnlich wie eine Skizze – man legt nur die groben Ausmaße einer Kreatur fest. Danach folgen die Details in einer hochauflösenden Version; Einzelheiten für das Gesicht, Elemente der Haut wie kleine Dornen oder Wölbungen und viele weitere Merkmale wurden hinzugefügt. Ist dies getan, geht es an die „Bemalung“, bei der entsprechend Texturen angefertigt und eingefärbt werden, um das Erscheinungsbild der Kreatur abzurunden. Unten seht ihr das Model des Ogrim, wie es sich gegenwärtig im Spiel befindet.

Bei den Ogrim (und auch bei allen anderen Kreaturen und NSCs) war es uns wichtig, dafür zu sorgen, dass diese in die Spielwelt passen. Sie mussten nicht nur für sich genommen gut aussehen, sondern sie mussten auch in die Umgebung und neben Spielercharaktere und andere Kreaturen passen. Die Künstler achteten besonders darauf und stellen stets sicher, dass neue Elemente immer zum allgemeinen Stil des Spiels passen, denn ein konsistentes Erscheinungsbild hilft uns dabei, ein Eintauchen in die Welt zu ermöglichen und dieses andauern zu lassen.

Auch wenn das Modell für die Ogrim vollständig war, gab es immer noch genug zu tun. Animatoren mussten es erst noch „riggen“, das heißt sie mussten der Kreatur ein Skelett verpassen, mit dessen Hilfe sie später im Spiel animiert werden kann. Danach waren alle Grundlagen erledigt, um die Kreaturen ins Spiel zu bekommen. Von da an konnten wir an der Persönlichkeit der Ogrim feilen. Ein wichtiger Faktor der Persönlichkeit von Monstern ist das Erscheinungsbild, aber auch das Verhalten, Animationen, Klänge und Effekte tragen wesentlich dazu bei, einer Kreatur Leben einzuhauchen. Unser Monsterteam arbeitete eng mit Animatoren, Effektkünstlern und den für Klänge im Spiel Zuständigen zusammen, um sicherzustellen, dass ihr ein Zusammentreffen mit den Ogrim in ESO nicht vergessen werdet! Hier könnt ihr euch ein kurzes Video dazu ansehen, wie die Ogrim im Augenblick im Spiel erschienen.

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