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Aus dem Archiv der Gelehrten: Moderne und historische Reittiere

Im Rahmen der Elder Scrolls Online Serie Aus dem Archiv der Gelehrten gibt es einen neuen Blog-Artikel zum Thema Moderne und historische Reittiere. Folgend findet Ihr weitere Informationen dazu.

Archiv der Gelehrten – Moderne und historische Reittiere

Auch dieses mal ist die Ausgabe von Archiv der Gelehrten in zwei verschiedene Abschnitte eingeteilt. So gibt es zuerst wieder ein bisschen Geschichte und im Anschluss werden einige Fragen aus der Community beantwortet.

TESO MitarbeiterZenimax on Aus dem Archiv der Gelehrten (Quelle)

DIE LEGENDE VON DEN YOKUDASTÜRMERN

Von Honnorah af-Lahreq

Die Kavaliere von Hammerfall sind weit und breit als die besten Schwertkämpfer Tamriels bekannt, aber sie sind ebenso bekannt für ihre Fähigkeiten als Reiter. Ein rothwardonischer Kavalier wird so gut wie immer mit einem Schwert in der einen und den Zügeln eines treuen Rosses in der anderen Hand abgebildet.

Und keine Pferderasse steht den Rittern der Wüste näher als der Yokudastürmer. Tatsächlich sind die Yokudastürmer die mächtigsten aller Pferde, der Stolz jedes Pferdehändlers von Hammerfall. Die Hitze und das schroffe Gelände der Alik’r bedeuten den Tod für schwächere Pferde, aber der Yokudastürmer überlebt diese Widrigkeiten nicht nur, er wird sogar stärker durch sie. Das Schlachtross reagiert auf Herausforderungen wie sein Reiter, der Kavalier: Es hebt den Kopf, bläht die Nüstern und brennt förmlich darauf, sich zu beweisen.

Hier in den Aswala-Stallungen züchten und verkaufen wir nur Yokudastürmer zertifizierter Abstammung, Rösser mit belegtem Stammbaum, zu deren Vorfahren die Pferde zählen, die Yaghoub der Seefahrer mit seiner Flotte aus Akos Kasaz mitgebracht hat. Wir liegen zwar ein wenig abseits, aber wir schätzen uns glücklich, im beeindruckenden Herzen unserer prächtigen Alik’r-Wüste leben zu dürfen, und wenn Ihr die Rösser seht, die wir im Angebot haben, dann werdet Ihr uns zustimmen: Wir sind die Reise wert.

Der Yokudastürmer: eine erhabene Tradition, und für uns eine heilige Pflicht. Kommt und genießt die Gastfreundschaft der Aswala-Stallungen, und überzeugt Euch selbst.

FÜRSTIN HONNORAH BEANTWORTET EURE FRAGEN:

„Grüße, Fürstin Honnorah,

ich weiß, dass sie nicht dafür bekannt sind, auch in Hammerfall vorzukommen, weshalb ich es verstehen würde, wenn Ihr nur wenig über sie wisst, aber könnte man Netch nicht auch als Reittiere nutzen? Da sie schweben können, wären sie so leicht in der Lage, Hindernisse wie Steilhänge zu ignorieren, wodurch ihre Reiter schnell an Orte gelangen könnten, die vormals als unerreichbar galten.

Und rein der Neugier wegen: Seid Ihr irgendwie mit Merric at-Aswala verwandt? Und falls ja, wisst Ihr denn, mit was für einer Art von Kreatur er am liebsten in die Schlacht geritten sein könnte? Ich hatte nie Gelegenheit, ihn selbst zu fragen, nachdem ihm als neuer Gildenmeister der Kriegergilde plötzlich so viel Verantwortung auferlegt wurde.

Mit Grüßen, Alena-Draco, Hauptpaladina und Matriarchin des Hauses Draco“

Fürstin Honnorah af-Lahreq sagt: „Ob ich Merric kenne? Er ist mein Vetter! Als rothwardonischer Kavalier – und noch wichtiger: als Aswala – reitet er natürlich einen Yokudastürmer.“

„Ich habe natürlich noch nie einen Netch gesehen, aber von ihnen gehört. Als Kind hatte ich eine Dunkelelfin als Tagesmutter und sie hat mir immer dunmerische Volkssagen über einen gewissen ‚N’wah-Buben‘ erzählt, dessen närrische Entscheidungen ihn immer wieder in aberwitzige Zwickmühlen gebracht haben. Eine Geschichte davon hieß ‚Der N’wah-Bube reitet den Netch‘ und auch wenn ich mich nicht mehr an die Details erinnere, so weiß ich doch noch, dass der Kleine am Ende oben auf einer Windmühle strandete und nach Netchgas stank. Der Dunkelelfin nach wäre dieser Gestank ‚schlimmer als menschliche Flatulenz.’“

„Spaß beiseite, ich fürchte fliegende Reittiere sind einfach völlige Einbildung und nicht etwas, das man jemals in Tamriel sehen könnte. Die Idee ist attraktiv, aber ziemlich absurd. Und unnötig – wenn ich mit meiner Asphodel über das Dünenmeer reite, dann könnte ich genauso gut fliegen, zumindest fühlt es sich für mich so an!“

„Grüße an Euch, Fürstin Honnorah af Lahreq, Herrin der Reittiere! Meine Ohren vernahmen, dass Ihr große Expertise und Wissen zu beeindruckenden Reittieren neu und alt besitzt. Mir kam da eine Frage in den Sinn, um die es in unseren altehrwürdigen Tavernen immer wieder so einigen Zoff gibt, wie es hier im östlichen Himmelsrand üblich ist.

Ein nordischer Jäger und ein ‚Stadtork‘ standen sich an einem Tisch gegenüber und zankten sich darüber, ob die Ork des Westens nun wirklich riesige bewollte Raupen als Reittiere verwenden. Der ortsansässige Ork behauptete, seine in Festungen lebenden Vettern würden diese einzigartigen Biester seit Generationen nutzen, da sie ‚nützlich waren, die felsigen Klippen und Hänge des Reiks und von Wrothgar zu überwinden‘. Mein Landsmann bestritt die Behauptungen des Schweinemanns vehement und verlangte natürlich danach, dass man ihm besser mal in den Schädel gucken sollte. Dem Jäger nach wären die einzigen einzigartigen Reittiere der wilden Orks in den westlichen Gebirgen Bären, keine haarigen Raupen. Weiterhin bestand er darauf, sein Klan hätte im Reik seit den Eroberungen durch Großkönig Einauge gejagt und noch nie eine derartige Kreatur angetroffen.

Und nun, werte Fürstin, glaube ich, dass Ihr Euch meine Frage schon denken könnt: Gibt es diese wolligen, raupenartigen Reittiere der stets wilden Bergorks wirklich? Oder sind die einfach nur reine Einbildung; Mythen, die sich die Barbaren ausgedacht haben? (Es fällt mir nicht schwer, zu glauben, dass Orks mit so einer natürlich niedrigen Intelligenz einen Bären für einen ‚wolligen Wurm‘ gehalten haben.) Ich kann nur vermuten, dass die Krieger der Dünen solchen Tieren begegnet sein könnten, als sie Wrothgar eingenommen haben, wenn es sie denn jemals gab.

Ich würde jegliche Einblicke von Eurer Seite begrüßen. Wie ebenfalls auch sehr viele Tavernenbesitzer.

Mögen Eulen Euer Wissen verbreiten,

Jorvald Fjordherz, Schamane der alten Wege und Bewahrer nördlicher Legenden.“

Fürstin Honnorah af-Lahreq sagt: „Nun, ich weiß nicht. Ich habe noch nie einen Bären gesehen, aber ich habe Bilder gesehen und ich denke, auf einen flüchtigen Blick könnte man einen schon für eine große, haarige Raupe halten! Nur mit zu wenigen Beinen. Und dem Gesicht eines Biests, keines Insekts. Und dem Fehlen eines unterteilten Torsos.“

„Gut, vielleicht kann man einen Bären doch nicht so leicht mit einer riesigen, wolligen Raupe verwechseln. Allerdings findet sich kein solches Tier in De Brazys „Rösser Tamriels“ oder Luponios „Reittiere der Welt“, weshalb man sie wohl ziemlich sicher als Mythen abstempeln kann. (Ich hielt die Orks schon immer für fantasiereicher als es ihnen die meisten eingestehen!)“

„Grüße, Honnorah, ich zeige die Schuppen der Begrüßung und des Dankes. Ich erinnere mich daran, ein Pferd von Eurem Großvater gekauft zu haben … möge seine Seele ewige Freude unter dem wachsamen Auge von Tu’whacca an den Fernen Ufern finden. Aber lassen wir das hinter uns. Ich möchte mit Euch über etwas recht … Interessantes bezüglich alter Kriegsreittiere sprechen. Erinnert Ihr Euch an mein Gespräch mit Eurem Großvater über meine Reise in die Berge Wrothgars, um dort Riesenfledermäuse zu beobachten? Oh, natürlich nicht … Ihr wart im Grunde noch ein Baby. Aber als ich diese Kreaturen beobachtete, wurde ich von einem merkwürdigen Ork mit dem Namen Turok angesprochen, der mir erzählte, dass sein Volk damals in der Ersten Ära und auch die bretonischen Stadtstämme, gegen die sie kämpften, die Echkin einst domestizierten und sie als Reit- und Nutztiere hielten. Zunächst war ich äußerst argwöhnisch und glaubte, dieser dahergelaufene Bauer wollte nur an meinem Schwanz schaukeln … aber dann stieß ich auf eine berühmte Gravur, die die Herstellung von ‚Fledermauskäse‘ aus den lange vergessenen Riesenmilchmäusen von Narrengold‘ zeigt. Zweierlei Gründe machten dies für mich interessant: die Idee von Fledermauskäse klingt zunächst einmal köstlich; und zweitens kann man im Hintergrund der Gravur gerüstete Krieger sehen, die auf etwas reiten und bewachen, das wie Riesenfledermäuse aussieht. Gut, ich weiß, dass dies vielleicht nicht zu Eurem Spezialgebiet gehört, aber Eure Familie ist meines Wissens nach wohl die gelehrteste, wenn es um Wissen rund um das Reiten in Tamriel geht. Auch wenn Ihr nur ein wenig dazu beitragen könntet, etwas Licht auf diese Sache zu werfen, dann wäre ich Euch schon sehr dankbar.“ – Von Eis Vuur Warden, freischaffender Gelehrter

Fürstin Honnorah af-Lahreq sagt: „Fledermauskäse hört sich nicht nur köstlich an, er ist es auch! Seid Ihr jemals in Ska’vyn gewesen? In den Kavernen von Wyr, gleich nördlich davon, züchten die Skavmaushirten ihre eigenen Riesenfledermäuse für die Milchproduktion. Fermentiert man diese, bekommt man einen sehr köstlichen Käse, der feucht, mürbe und pikant ausfällt. Wirklich schmackhaft und er passt sehr gut zu Granatapfelwein! Falls der Fledermauskäse von Narrengold nur halb so gut war, ist es eine Schande, dass er dort nicht mehr hergestellt wird.“

„Zum Reiten von Riesenfledermäusen, nun, ich fürchte, dass diese Kreaturen trotz ihrer Größe der Aufgabe, das Gewicht einer Person im Flug zu tragen, einfach nicht gewachsen sind. Ihre Flügelspannweite mag beeindruckend sein, aber Riesenfledermäuse sind in der Tat ziemlich leicht – jemanden mit dem doppelten oder dreifachen Gewicht zu tragen steht da außer Frage. Aber die Idee von fliegenden Reittieren ist so ansprechend, dass sie ein bleibendes Thema in Legenden und Geschichten aller Kulturen sind. Allerdings ist der Traum eines fliegenden Reittiers nicht wirklich mehr als das: eine Fantasie.“

„Grüße, werte Fürstin, vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, einige Fragen dieses bescheidenen Kampfmagiers zu beantworten. Vor kurzem besuchte ich den vorherigen Standort der Aswala-Stallungen in offiziellem Auftrag des Bündnisses (eine beschönigende Bezeichnung dafür, dass wir ausgeschickt wurden, den Dunklen Anker dort zu zerstören) und es erfüllte mich mit Trauer, was aus diesem Ort geworden ist. Ich wünsche Euch viel Glück beim Wiederaufbau und der Rückkehr zum vorherigen Glanz.

Ich verstehe, dass Ihr Expertin sowohl aktueller als auch historischer Kriegsreittiere seid, und auch wenn ich eine gelehrte Faszination für dieses Thema allgemein besitze, so muss ich meine Fragen dennoch aus praktischen Gründen und durch meine Pflicht auf die Bedürfnisse des Dolchsturz-Bündnisses beschränken. Daher halte ich mich bei meinen Fragen kurz und präzise:

Erstens, die Yokudastürmer sind legendäre und recht starke Tiere und bieten gleichzeitig auch noch einen beeindruckenden Anblick. Ich muss sagen, die Pferde Eures Volkes machen denen aus bretonischer Abstammung Konkurrenz. Es scheint als hätten selbst die Rösser des Heiligen Pelin und Ryain Direnni hier ihre Meister gefunden. Allerdings interessiert mich eher das weitläufige Fehlen eines anderen berühmten Reittiers aus Hammerfall in den Reihen des Bündnisses. Als ich in meiner Jugend in Schildwacht war, gab es dort weitaus mehr als nur ein paar Kamele zu sehen, sowohl als Pack- als auch als Reittier. Ich habe in Hochfels und Colovia mehrere Wandteppiche gesehen, die ganze berittene Heeresgruppen auf Kamelen darstellen. Waren sie jemals weit verbreitete Kriegsreittiere in Hammerfall oder Yokuda oder ist das alles nur der Fantasie der Einheimischen Tamriels entsprungen, als sie versuchten, die Kultur der Wada zu verstehen?

Zweitens, eine Frage in Anlehnung an bretonische Pferderassen (ich wuchs dort auf und übte lange mit ihnen den berittenen Kampf, wie es viele bretonische Ritter und Kampfmagier tun). Ich wüsste gerne Eure Meinung zum Ursprung des tamrielischen Pferdes. Nutzten sie die Elfen bereits vor der Ankunft der Nedier aus Atmora oder waren es meine menschlichen Ahnen, die sie auf ihren Langbooten mitbrachten? Oder brachten vielleicht sowohl Menschen als auch Mer ihre jeweils eigenen Züchtungen mit? Und falls ja, sind die modernen Pferde Tamriels eine Kreuzung aus atmoranischer, aldmerischer und yokudanischer Abstammung? Und dazu ergänzend: Gibt es Aufzeichnungen darüber, ob die Akaviri Kriegsreittiere mit sich brachten? Ich habe bisher immer nur von Seefahrern und Fußsoldaten gehört. Jede noch so kleine Antwort wird geschätzt!“ – Von Legat Cyclenophus von der bretonisch-kaiserlichen Restaurationsgesellschaft

Fürstin Honnorah af-Lahreq sagt: „An Kamelen als Reit- oder Packtier ist nichts auszusetzen, und ich habe den größten Respekt vor ihnen! Der neuerliche Mangel in Schildwacht zeigt nur die Macht von dem, was gerade in Mode ist oder im Trend liegt. Auch wenn die Aswala als Bewahrer wertvollen yokudanischen Erbes natürlich Kronen sind, so war unsere Familie bereits mit dem jungen Prinzen Fahara’jad befreundet, obwohl er und seine Familie zu den Ahnherren gehören, und haben ihm bereits während seiner Jugend mehrere erlesene Rösser gestellt. Als er König wurde (zumindest der des nördlichen Hammerfalls), schlug mein Vetter Merric vor, er könnte als Geste gegenüber den Kronen die Tradition stärken, dass das angesehenste Reittier für einen Rothwardonen ein Pferd aus guter Abstammung ist und es schon immer war, und nicht ein Kamel, wie sie die Ro’Wada bei ihrer Ankunft an diesen Ufern vorfanden. König Fahara’jad akzeptierte Merrics Vorschlag und plötzlich saß jeder Reiter Schildwachts auf einem Pferd! (Dies erwies sich auch als glückliche Wendung für die Aswala-Stallungen.) Aber auch wenn Pferde die edelsten Reittiere sind, auf die ein Kavalier setzen kann, so sind sie dennoch durstige Tiere und ihre Haltung ist teuer, insbesondere im Vergleich zu den robusteren und weniger zimperlichen Kamelen. Ich sage daher voraus, dass Kamele binnen eines Jahres wieder regelmäßig in Schildwacht und im ganzen nördlichen Hammerfall anzutreffen werden sein.“

„Und zum Ursprung unserer Rösser: Mythohistorisch war es schon seit Anbeginn der Zeit so, dass wo auch immer Menschen waren, sie auch Pferde hatten. Sie scheinen schon seit der Bildung der ersten Stämme ein integraler Bestandteil unserer Zivilisationen gewesen zu sein, woraus man schließen kann, dass sie von den gleichen Orten stammen: Tamriel, Atmora und Yokuda. Zu den Akaviri ist zu sagen, dass wir alle wissen, dass die Bewohner dieses Kontinents zweimal in Tamriel einfielen und dabei beide Male keine Kriegsreittiere mit sich führten. Ob das nun so war, weil sie sie nicht nutzen oder es nur schwer war, sie über den weiten östlichen Ozean zu bringen, kann ich nicht sagen.“

„Fürstin Honnorah af-Lahreq,
Nur wenige des Volks der Menschen, die in Eurem Land weilen, das bald schon wieder Hegathe genannt werden wird, verdienen es, als ehrenwerte Widersacher angesprochen zu werden. Ich zähle Euch unter jene wenigen. Der Ruhm der Aswala-Stallungen hat selbst Sommersend erreicht und man wäre ein ziemlicher Narr, würde man die Vorzüge der Yokudastürmer als nicht existent abweisen. Vielmehr muss ich einfach davon ausgehen, dass Ihr uns noch eher als viele andere verstehen könnt, nachdem Ihr Euer ganzes Leben damit verbracht habt, Eure aus einem lange verlorenen Kontinent mitgeführten Züchtungen zur Perfektion zu bringen.
Ich werde daher dankbar sein, von Eurer erfahrenen Einschätzung zu unseren eigenen Methoden der Pferdehaltung zu hören. Habt Ihr jemals das Privileg genossen, die Schwingenrösser der königlichen altmerischen Husaren zu erleben? Des Weiteren, denkt Ihr der würdige Kirin würde sie als Streitross für den Krieg empfehlen?
Mit Respekt, Schlachtenvogt Romilcano von Alinor“

Fürstin Honnorah af-Lahreq sagt: „Nochmal fliegende Reittiere? Nun aber mal halblang. ‚Schwingenrösser königlicher altmerischer Husaren‘, na sicher doch! Als nächstes versucht Ihr mich davon zu überzeugen, dass es Drachen und Einhörner wirklich gibt. Ich fürchte, Euer elfischer Humor entzieht sich dieser respektablen rothwardonischen Matrone.“

„An Fürstin Honnorah af-Lahreq, Grüße:

Bezüglich Eurer Einladung, Euch Fragen zuzusenden, möchte ich dies hiermit tun: Welche Umstände führten zur Zähmung der etwas ungewöhnlicheren Reittiere? Und wie wurde es bewerkstelligt? Das Pferd scheint das geläufigste Reittier zu sein, dem ich bisher auf meinen Reisen begegnet bin. Warum glaubt Ihr, ist das der Fall?

Freundliche Grüße, Rohais von Auridon“

Fürstin Honnorah af-Lahreq sagt: „Ich glaube, Pferde sind in den menschlichen Kulturen so weit verbreitet, weil wir immer eine besondere Verbindung zu ihnen hatten. Und Elfen gefallen sie natürlich, weil sie alles bewundern, was Anmut und Eleganz verkörpert. Aber man muss zugeben, dass Pferde nicht das ideale Reittier für jedes Klima und jedes Terrain sind, weshalb in den verschiedenen Teilen Tamriels andere Reittiere genutzt werden: Bären in den Bergen Wrothgars, Senchetiger in den südlichen Ländern des Katzenvolks, Kamele in Hammerfall und natürlich die niedlichen Guar der Dunkelelfen von Morrowind. Aber wie Ihr schon sagt, das Pferd ist zweifellos das berühmteste Reittier Tamriels.“

„Sogenannte Honnorah af-Lahreq,

ich habe Euer Flugblatt über die Legende der Yokudastürmer gelesen. Allerdings würde ich darin noch erwähnen, dass ein starkes und strammes colovianisches Ross einen dieser Dünenklepper Eures Volkes an jedem Tag ausstechen könnte! Aber zu meiner Frage: Ich sehe immer wieder jemanden auf dem Rücken eines Senchetigers reiten. Wie werden diese Kreaturen gezähmt und dazu gebracht, dass sie einen auf sich reiten lassen? Und sind es nicht nur einfach Khajiit in anderer Gestalt?

Brutus Verulus, der Hund von Anwil“

Fürstin Honnorah af-Lahreq sagt: „Man hat mir gesagt, die Reitsenche der Khajiit wären nicht annähernd so intelligent wie ihre Reiter, aber – wenn auch verwirrend für uns Nicht-Khajiit – sie teilen sich einen Namen, teilweise, mit zwei Stammbäumen des Katzenvolks. Ich muss außerdem zugeben, dass der Bandari-Krämer, der mir davon erzählte, diese Erklärung mit einem breiten Katzenblinzeln abgab, weshalb diese Informationen nicht unbedingt zuverlässig sind. Um das persönlich herauszufinden, habe ich Verhandlungen mit einem Stallmeister aus Stromfeste aufgenommen, um mir einen eigenen schwarzen Senchepanther zuzulegen. Das ist teils aus beruflichen Gründen und teils auch, das muss ich zugeben, weil ich irgendwie in sie vernarrt bin. Ich kann es kaum erwarten, zum Markttag damit durch Tavas Segen zu reiten!“

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