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Aus dem Archiv der Gelehrten: Die Mahlstrom-Arena – Teil 2

Im Rahmen der Elder Scrolls Online Serie Aus dem Archiv der Gelehrten gibt es einen neuen Blog-Artikel zum Thema Die Mahlstrom-Arena. Folgend findet Ihr weitere Informationen dazu.

ESO Archiv der Gelehrten

Archiv der Gelehrten – Die Mahlstrom-Arena

Auch dieses mal ist die Ausgabe von Archiv der Gelehrten in zwei verschiedene Abschnitte eingeteilt. So gibt es zuerst wieder ein bisschen Geschichte und im Anschluss werden einige Fragen aus der Community beantwortet.

TESO MitarbeiterZenimax on Die Mahlstrom-Arena (Quelle)

So bietet sich nun die seltene Gelegenheit, mit einem daedrischen Halbfürsten zu sprechen und unverletzt davonzukommen. Für unsere neueste Ausgabe konnten unsere Gelehrten eure Fragen direkt an Fa-Nuit-Hen und seinen Gehilfen, Tutor Riparius, weiterreichen – allerdings haben wir gleich so viele Fragen erhalten, dass wir diese zweiteilen mussten. Dieser Blick ins Archiv ist also der zweite und letzte Teil. Hier findet ihr die Antworten auf eure Fragen zu den Taschenebenen des Reichs des Vergessens im Allgemeinen, zur Mahlstrom-Arena selbst und auch zu daedrischen Halbfürsten.

Dies ist vorerst unser letzter Besuch im Archiv der Gelehrten, denn die Gelehrten möchten sich eine Auszeit gönnen. Falls ihr weitere Fragen zu Hintergründen und Geschichten habt, dann schickt sie uns bitte an community@elderscrollsonline.com und vielleicht beantworten wir sie auf anderem Weg. Um mehr über Tamriel und die Gebiete, die ihr entdecken könnt, zu erfahren, solltet ihr euch unsere Leitfäden zu den Gebieten oder unsere Charaktervorstellungen ansehen.

EIN ERINNERUNGSBUCH, TEIL 2

Diktiert von Fa-Nuit-Hen, niedergeschrieben von Tutor Riparius

Der Baron, der sich bewegt wie ein Sommerblitz! Könnt Ihr ihn Euch nicht vorstellen, in Euren Gedanken? Er springt von einer Wolke zur nächsten, ohne einem vorhersehbaren Weg zu folgen; er geht, wohin er will, mit einer Geschwindigkeit, der kein Auge folgen kann! Da! Einfach so!

Aber nein: Ich mache mir etwas vor. Das sind nur Worte, eine Erinnerung an eine Beschreibung einer Vision. Die Vision selbst … ist mir entfallen. Die reinen Fakten kenne ich: Ich weiß, wo und wie wir gekämpft haben, wen wir besiegt haben und wann wir das taten, aber die Erinnerung an die Ereignisse an sich ist getrübt, entfeuchte mir in das Zwielicht der vergessenen Vergangenheit.

Ich weiß beispielsweise, dass der Sommerblitz an der Seite von Seht und mir gekämpft hat, als wir die Bohrer von Innen bekämpft haben. Ich weiß, dass Seht und ich uns mit den Scharnierten duellierten, während Sommerblitz die Nullkolben überlud, bis sie Risse bekamen und zersprangen. Ich weiß, dass es passiert ist. Ich kann mich nur nicht an das Ereignis selbst erinnern. Oder an meinen Baron, der an diesem Tag den Sieg für uns erlangt hat.

Helft mir, mein Tutor. Bringt mir bei, wie ich mich an den Baron erinnern kann, der sich bewegt wie ein Sommerblitz. Ich bin einsam ohne diesen Teil von mir, und ich möchte ihn wiedersehen. Oder zumindest fühlt es sich so an.

FÜRST FA-NUIT-HEN UND TUTOR RIPARIUS BEANTWORTEN EURE FRAGEN:

„Grüße, Vervielfältiger bekannter Bewegungen! Ich zeige die Schuppen des Respekts und der Offenheit, oder ich möchte, dass Ihr einfach wisst, dass ich mit guten Absichten mit Euch in Verbindung trete. Es war mir nicht leicht, ein Portal in Eure Ebene zu öffnen, mir gingen die Echkinzähne aus, wisst Ihr, aber nachdem ich gehört habe, Ihr würdet Besucher erlauben, da dachte ich mir, es würde Euch nichts ausmachen, mit einem Kriegergelehrten wie mir über daedrische Angelegenheiten zu sprechen … besonders mit jemandem, der auf persönliche Weise in solcherlei Dinge verstrickt war. Ich habe Euch zudem ein Zeichen meiner Wertschätzung mitgebracht: das Schwert des gefallenen rothwardonischen Kriegers Laja Saun, einem Gefolgsmann von Hoodoc, dem yokudanischen Gott des Spricht-und-lässt-andere-zuhören, einem Eurer uralten Feinde, um klarzustellen, dass ich Euch nichts Böses will, Herr. Nachdem die Höflichkeiten nun durch sind, habe ich da einige Fragen, von denen ich mir erhoffe, es würde Euch nichts ausmachen, sie mir zu beantworten.

Im Rahmen meiner ersten Frage wüsste ich gerne mehr über die Abläufe und Hierarchie rund um den „Besitz“ einer Taschenebene in der Zweiten Leere. Wenn ich mich richtig erinnere, können nur daedrische Fürsten, Halbfürsten und Sterbliche mit erheblichem Ansehen ‚dauerhaft‘ eine eigene Ebene im Reich des Vergessens besitzen. Allerdings sind die meisten der Taschenebenen, die ich selbst gesehen habe, vielmehr isolierte Abschnitte von dem zu sein, was ‚Hauptebenen‘ zu sein scheinen, also die Domänen der daedrischen Fürsten. Bedeutet das, dass die Fürsten, die nach Definition ihrer Selbst Entitäten sind, die nach der absoluten Kontrolle über ihre Einflusssphären streben, es kleineren Funktionären gestatten, Kontrolle über Teile ihrer eigenen Königreiche auszuüben? Oder wurden diese Ebenen nur von den Fürsten selbst erschaffen, damit sie von ihren Untergebenen genutzt werden können, gehören aber im Grunde in allen wichtigen Belangen zu ihren eigenen Domänen? Das würde auch erklären, wie Fürsten wie Sanguine über tausend persönliche Ebenen frei gewähren kann, ohne sich ständig selbst um sie kümmern zu müssen, indem sie diese Pflichten vertrauten Dienern überlassen.“

– Von Eis Vuur Warden, freischaffender Gelehrter

Fürst Fa-Nuit-Hen sagt: „Für einen Sterblichen seid Ihr ziemlich gut beim Raten, oh Gelehrter. Tutor Riparius, macht Ihr Euch die Mühe, ins Detail zu gehen?“

Tutor Riparius sagt: „Aber natürlich, Halbfürst! Der Sammelbegriff ‚Taschenebene‘ kann auf eine niedere Ebene des Reichs des Vergessens zutreffen, ob sie nun mit einer höheren Ebene eines daedrischen Fürsten in Verbindung steht oder nicht, ganz gleich ob sie dazugehört, halbautonom oder völlig eigenständig ist. Die Fürsten selbst sind, fast schon erklärtermaßen, ziemlich verschieden und unterscheiden sich voneinander, jeder mit seinen oder ihren eigenen Ideen bezüglich Hierarchie und Zugehörigkeit. Daher variieren ihre Methoden, ihre Ebenen, Unterebenen und Taschenebenen zu verwalten größtenteils. Eine Hauptebene des Reichs des Vergessens ist der Ausdruck der Natur ihres Fürsten selbst, weshalb ‚absolute Kontrolle über ihre Einflusssphären‘ eher ungenau ist, denn das Verlangen nach ‚absoluter Kontrolle‘ steht nicht im Mittelpunkt der Eigenheiten eines jeden Fürsten. Um Euer eigenes Beispiel aufzugreifen: Sanguines Myriade Ebenen der Festlichkeiten stellt eine Ansammlung von Taschen- und Unterebenen dar, in denen Sanguine seinen Gästen beachtliche Freiräume für die persönliche Gestaltung lässt, wodurch jede kleinste Ebene so gestaltet werden kann, dass sie den Bedürfnissen und Wünschen von deren Besuchern gerecht wird. Es liegt in Sanguines Natur, die Natur der anderen anzunehmen, insbesondere ihre dunkleren Gelüste – weshalb bei Sanguine ‚absolute Kontrolle‘ eher ein Anathema darstellt.“

„Grüße, Halbfürst Fa-Nuit-Hen,

ich habe viel über Euch und Eure Bewegungen gelesen, die mich ohne Ende faszinieren, so wie auch Eure eigene Natur. Also würdet Ihr diesem Zauberer, der etwas Geschick und Erfahrung mit den Belangen der Daedra aufweist, die Ehre erweisen, einige Fragen über Euch selbst zu beantworten? Ich wäre überaus dankbar dafür. Aber falls Ihr Euch nicht von Schmeicheleien bewegen lasst, so ignoriert einfach diesen Abschnitt, denn er ist ohnehin nur formeller Natur.

Zunächst einmal, von wem habt Ihr die Bewegungen erlernt? Oder ist es so, dass Ihr sie erfindet und sie nach eurer eigenen Vorstellung multiplizieren könnt? Und mehr noch, sind die Barone Eure Untergebenen oder seid Ihr deren Untergebener? Und noch eine weitere Frage zum selben Thema: Was sind die Barone und woher stammen sie?“

Lord Fa-Nuit-Hen sagt: „Ich unterbreche hier, um einen zurückhaltenden Stoß zu parieren! Die Antwort auf Eure Frage findet sich in meinem Titel selbst: der Vervielfältiger bekannter Bewegungen! Jede Kampfkunst basiert auf einem ganz eigenen Satz an Grundbewegungen, die, einmal gelernt, die Ausgangsbasis für kompliziertere Bewegungen bilden. Aus allen Ebenen, von Sterblichen und Unsterblichen, sammle ich diese ‚bekannten Bewegungen‘, bringe sie in Verbindung und lasse sie miteinander wirken, um sie noch weiter zu organisieren – und schon werden die bekannten Bewegungen vervielfältigt! Die Ergebnisse inkarnieren sich in meinen Baronen, von denen jeder den ultimativen Ausdruck einer Kampfkunst darstellt. Und so entstehen sie!“

„Und nachdem ich Vivecs Lektionen gelesen habe, die für diesen Mer nichts weiter als wirres Geschreibsel eines falschen Dämons darstellen, drängt sich mir die Frage auf, wie Ihr wissen könnt, was als nächstes kommt? Entstammt Ihr der Ebene der Wogen des Schicksals, so dass Ihr wisst, wann Krieg droht und wo jemand sein eigenes Schicksal erfüllt? Dient Ihr Hermaeus Mora? Und mehr noch, sind Eure Bewegungen in der Endlosen Bibliothek enthalten, so dass sie von jenen gelernt werden können, die die Apocrypha erkunden?“

Fürst Fa-Nuit-Hen sagt: „Nochmals falle ich ins Wort! Der mächtige Fa-Nuit-Hen ein Diener von Hermaeus Mora? Keinesfalls! Ich bin ein Spross von Boethiah, ein souveräner Halbfürst, und ich diene niemandem außer mir selbst! Bezüglich Zeit, Ursache und Wirkung, sagen wir einfach, dass die Gesetze des Drachengotts nicht für das Reich des Vergessens gelten. Oh, es ist nützlich, sich die Wirren der Zeit zunutze zu machen, wenn man mit Sterblichen agiert, weshalb Euch Mahlstrom ziemlich vertraut in diesen Belangen erscheinen wird. Wir wissen, wie verloren Ihr Euch fern der Hand Akatoshs fühlt! Mahlstrom ist viel einfacher zu verstehen als Apocrypha – und viel großzügiger, da hier siegreiche Anwärter sagenhafte Preise erwarten!“

„Und zuletzt noch zu den Bewegungen: Was genau sind sie? Nach meinem Wissen scheinen es Kampfstile zu sein, ausgeweitet und verfeinert, um am effektivsten und spektakulärsten zu sein. Aber ist das denn so? Besitzen sie eine tiefere Bedeutung in dem, was sie einem großen Magier wie mir bieten könnten? Und wie könnte ein überlegener Sterblicher, denn ich bin mehr als ein Gemeiner oder ein Gossenkind wie dieser absurde ‚Gott‘ der Dunmer, Eure Aufmerksamkeit gewinnen, damit Ihr mir mit Euren Baronen etwas lehrt, so wie einst Vivec?

Bitte beantwortet mir diesen Brief über den gleichen Strom des Vergessens, über den ich ihn übermittelt habe. Ich werde nicht viel Zeit dafür aufbringen können, denn ich bin ein sehr beschäftigter Zauberer, der sich um wichtigere Angelegenheiten zu kümmern hat.“

– Von Lattiaran, Zauberer des mächtigen Aldmeri-Dominions.

Fürst Fa-Nuit-Hen sagt: „Also, Lattiaran vom mächtigen Aldmeri-Dominion: Ihr seid dem Kriegerpoeten Morrowinds überlegen? Das könnte schon sein, denn selbst Vivec war einst ein Sterblicher. Aber Ihr müsst es erst beweisen! Reist nach Wrothgar, in die Stadt Orsinium, wo Ihr das Portal nach Mahlstrom gleich ein Stück nördlich der Stadtmauern finden werdet. Kommt in die Mahlstrom-Arena, Herausforderer, und zeigt uns, woraus Ihr geschnitzt seid!“

„Grüße, ehrenwerter Fa-Nuit-Hen. Ich bin nur ein bescheidener bretonischer Kampfmagier aus dem Dolchsturz-Bündnis und keinesfalls ein Schwertmeister, auch wenn ich den Umgang mit einem Schwert als Teil meiner Ausbildung zum Kampfmagier gelernt habe. Ich habe schon das eine oder andere Turnier gewonnen, aber diese Mahlstrom-Arena von Euch scheint Krieger anzuziehen, denen ich nicht gleichkommen kann. Ich freue mich dennoch schon darauf, mich mit ihnen zu messen, und werde einigen dieser Jungs zeigen, warum Kampfmagier gefürchtet werden.
Ich bin fasziniert von dem Gedanken, Euch persönlich zu treffen. Ich muss zugeben, ich habe etwas nachgelesen, und Ihr scheint Schwertmeister sowohl in Hammerfall als auch Morrowind beeinflusst zu haben. Zwei sehr unterschiedliche Länder mit zwei sehr unterschiedlichen dominanten Völkern, und dennoch scheinen die Techniken ihrer jeweiligen Schwertmeister Euch zu entstammen. Ich habe da sogar einen Mythos von einem alten dunmerischen Seefahrer gehört, dass Ihr einem ihrer lebenden Götter, Vivec, Techniken beigebracht habt. Ist diese Geschichte wahr, Großmeister? Falls dem so ist, wie bedeutsam ist der Symbolismus des Schwerts in Verbindung mit Göttlichkeit?

Ich hatte schon oft einen Traum oder eine Vision von irgendeiner Gottheit, die ich nicht erkenne. Er ist ein großer Mann. Wahrscheinlich nordischer Abstammung. Er trägt einen Kettenmantel und sticht nach unten auf eine Schlange, die er mit seinen Stiefeln hält. Ist das eine Vision von Shezzar? Vielleicht Wulfharth oder Reman? Habt Ihr diesen Individuen jemals Lehrstunden erteilt?“

– Von Legat Cyclenophus von der bretonisch-kaiserlichen Restaurationsgesellschaft

Fürst Fa-Nuit-Hen sagt: „Nicht nur Hammerfall und Morrowind! Ich habe die bekannten Bewegungen jeder Kampfkunst Nirns gesammelt, bis hin zurück zum prismatischen Vektortanz der Ehlnofey. Aber mit wem auch immer ich mich befasse, ich begleiche meine Schuld stets mit Bewegungen, die jenen bisher unbekannt waren. Das Wissen wird also weitergegeben! Das Kreckenfechten hat beispielsweise ein Regime hervorgebracht, das sie ‚Erwartung des Schnitts‘ nennen. Ich würde Euch ja darüber erzählen, aber ich tausche gerade keine Bewegungen – und wie sie sagen, ‚fortlaufend ist nicht gleich durchgehend‘. (Das sagen sie doch noch, oder?)

Bezüglich der Träume Sterblicher – das gehört eher zu Riparius‘ Portfolio. Tutor? Könnt Ihr dem Legaten weiterhelfen?“

Tutor Riparius sagt: „Ich denke schon. Ich bin keine Vaermina, aber ich werde tun, was ich kann. Lasst mich einfach nur kurz einen Blick in ihn werfen … aha! Ja, ich sehe es: eine Vision der Zukunft. Ihr habt eine Nachricht empfangen – göttlichen Ursprungs natürlich, nicht sterblich wie Ihr, denn Sterbliche unterliegen der Zeit und deren unerträglichen Begrenzungen. Ich darf nicht sagen, wann sie eintreten wird, aber ich kann sagen: Tamrielaner, Euer Interregnum wird nicht ewig bestehen.“

„Für den geschätzten Fa-Nuit-Hen,

seid gegrüßt. Ich verfasse diesen Brief an Eure glanzvolle daedrische Perfektion, um einige Informationen über die Mahlstrom-Arena zu erhalten.

Ich habe viele erschlagen, um mein Heldentum zu beweisen, als ich Feiglinge von dem heiligen Land entfernte, welches das Schlachtfeld darstellt. Ich suche stets nach größeren Herausforderungen, größerer Stärke und größerem Heldentum. Die Mahlstrom-Arena ist ein Ort, über den ich mehr erfahren muss, denn ich muss mich im Namen des Ruhms jeder Herausforderung stellen und sie überwinden. Ich bin neugierig, was ich zu erwarten habe, wenn ich mich in der Mahlstrom-Arena bewähre, sofern es da etwas gibt.

Soweit mir bekannt, gibt es viele wohlwollende und geschätzte Wesen wie Euch, die Vergnügen daran finden, niedere Sterbliche zu belohnen, wenn sie Euresgleichen mit Heldentaten unterhalten. Was kann ein Sterblicher insbesondere von der Mahlstrom-Arena erwarten? Ruf und mehr Ansehen? Vielleicht einen Sklaven oder eine Macht in irgendeiner Gestalt oder Form? Wäre eine solche Macht allein stark oder würde sie mehr oder etwas anderes fordern, um für ein heroisches Individuum am effektivsten zu sein?

Ihr habt meinen aufrichtigsten Dank dafür, dass Ihr Euch die Zeit nehmt, diese Worte eines einfachen Sterblichen zu empfangen, und ich freue mich schon auf Eure Antwort.

Mit höchstem Respekt und Bewunderung,

Jhael’vyll, Loyalist von Boethiah“

Lord Fa-Nuit-Hen sagt: „Ich beobachte schon seit langem, dass Sterbliche mit der Wahl zwischen etwas Nichtgreifbarem, wie Weisheit, und etwas Greifbarem, etwa einer Rüstung, stets zur Rüstung greifen werden. Nun, ich habe die Wünsche diesbezüglich laut und klar vernommen, weshalb die Mahlstrom-Arena sowohl Anfängern als auch Veteranen Rüstungen und die neuesten meisterlichen Waffen bieten wird. Kurz gesagt: Das Feinste vom Feinsten!

Oh, und Ruhm, natürlich – so viel, wie Ihr wollt! Wir haben einen endlosen Vorrat davon.“

„An den Halbfürsten der grenzenlosen Schwingung, Fürst Fa-Nuit-Hen,

hallo! Ich schreibe bezüglich eines Themas, das sich ganz mit Eurer Essenz befasst – den Strömen des Vergessens und deren Schwankungen. Wie beeinflussen Ebbe und Flut des Firmaments die vielfältigen Blasenebenen Eures Geltungsbereichs? Treiben sie auf ihnen wie auf Wellen oder nutzen sie diese für ihr schöpferisches und zerstörerisches Potenzial? Meine Studien zeigen, dass diese Daedronfelder sowohl durch die Nutzung von Magicka in Nirn beeinflusst werden, als auch diese beeinflussen. Trifft dies auch auf ihre Interaktionen mit ätherischen Strömen zu? Und werden sie demnach am Ende durch die Ausstrahlungen von Aetherius beeinflusst? Falls ja, ist dies der grundlegende Impuls, der den Taten daedrischer Entitäten wie Euch zugrunde liegt? Wie fühlt sich das für Euch an?

Wärmste Schwingungen,

Ardari Ilmion, Nonagenarian der Schule der Gedanken und Berechnungen von Wolkenruh.“

Fürst Fa-Nuit-Hen sagt: „Riparius?“

Tutor Riparius sagt: „ Ihr Sterblichen – so gut im Sammeln von Wissen und so schnell dabei, die falschen Schlüsse zu ziehen!Erlaubt mir eine Fehldeutung: Partikel chaotischer Creatia werden zu Daedrons, wenn sie in Reaktion auf das Wirken eines Willens fließen. Auch wenn sie für sterbliche Formen schädlich sind, so können sie dennoch Arbeit verrichten. Ungenutzte Daedronen kehren in der Regel zur Quieszenz zurück – aber wenn ihnen genügend Sinn auferlegt wird, können sie entkommen und sich in der Gestalt von Kraftwirbeln verschmelzen. Diese sind gefährlich, wenn sie sich von allein zu Ebenenrissen optimieren, weshalb man sie am besten früh ausdämmt. Das alles im Blick zu behalten, beschäftigt Peryite ganz ordentlich, aber er tut niemandem leid – immerhin hat er es verdient.“

„Seid ihr Halbfürsten jemals neidisch auf die Fürsten-Fürsten? Oder habt Ihr Eure eigenen Halb-Halbfürsten, damit Ihr Euch ganz wichtig fühlen könnt?“

Von Skjal der Gottlose

Fürst Fa-Nuit-Hen sagt: „Tutor Riparius, könntet Ihr bitte … oh, entschuldigt – das war ziemlich taktlos, oder?“

„Hallo? Könnt Ihr mich hören? Ja? Gut! Diese Schriftrolle war zu teuer, um am Ende nicht zu funktionieren … Ich muss diesen Verzauberer meinen Kollegen empfehlen, oder zumindest denjenigen, die mit genügend Gold um sich werfen können.
Wie dem auch sei, zu meiner Frage: Wenn Ihr erlaubt! Bei allen meinen Forschungen zu den zahlreichen Ebenen des Reichs des Vergessen stieß ich auf keine Klarstellung zu einer bestimmten Angelegenheit daedrischer Politik: Was macht einen Fürsten zu einem Fürsten? Fürst Fa-Nuit-Hen ist natürlich ein Halbfürst durch seine Herkunft, oder so habe ich das zumindest aus den Aufzeichnungen von Lyranth, und es gibt wortwörtlich zahllose daedrische Herren, aber was unterscheidet einen Fürsten vom Rest? Ist es irgendetwas in deren Natur oder mehr eine Frage des jeweiligen Standes?
Es gibt Lager unter meinen Kollegen, die darauf bestehen, Fürsten würden sowohl in ihrer Zahl als auch Natur in Relation zur Radstruktur von Mundus ausgewiesen werden, aber das sehe ich als absurd an, wenn man die übliche (und wahrscheinlich verdiente) daedrische Abneigung gegenüber unseren Angelegenheiten bedenkt. Ich hoffe, Ihr könnt etwas Licht auf diese Angelegenheit für einen neugierigen Sterblichen werfen.“

– Von Silbarius Stentor, Kolleg von Winterfeste

Fürst Fa-Nuit-Hen sagt: „Was macht einen Fürsten zu einem Fürsten? Eine weitläufige und gut abgegrenzte Einflusssphäre erlaubt die klare und gezielte Verwirklichung des eigenen Willens. Meine Einflusssphäre ist gut definiert, aber nicht wirklich umfassend, weshalb ich nur ein Halbfürst bin – eine Entität, deren Macht und Tragweite die jedes Sterblichen weit übersteigen. Dennoch reichen diese nicht an die eines großen Fürsten heran. Ich habe natürlich Ambitionen, wie jeder Ada, aber ich konzentriere mich auf meine Sphäre, damit mich nicht das gleiche Schicksal erleidet wie Ihr-wisst-schon-wer.“

„Wir grüßen Euch herzlichst, Vervielfältiger der unbekannten Bewegungen. Ich bin Rotan Dres, Sospital-Major der Dreieinigen Kirche, und es ist mir eine unermessliche Ehre, beauftragt zu sein, Kommentare zu den 36 Lektionen von Vivec zu verfassen.

Eure Rolle in den frühesten Tagen im Leben unseres Fürsten Vivec ist wohlbekannt, aber viele meiner Mitgelehrten sind zerstritten über die Natur des unverfälschten Wegs des Konflikts, der Zahl, die in Eurem perfekten bewehrten Wagen beschrieben ist. Könnt Ihr irgendetwas dazu sagen, mächtiger Wirker dieser mystischen Exoterik?

Wie wir im Hause Dres so schön sagen, mögen Eure Füße nie das Gewicht der Ketten kennen.“

– Von Rotan Dres

Lord Fa-Nuit-Hen sagt: „Der unverfälschte Weg des Konflikts? Nun, das ist ein wirklich großes Geheimnis, ein Mysterium, das Euer Fürst Vehk nur nach langer Genügsamkeit und langwierigen Halluzinationen lüften konnte. Aber am Ende hat er die Antwort gefunden und sie mit Euch allen geteilt, genau da, am Ende der ersten Lektion: ‚Denn ich habe eine Welt mit meiner eigenen Hand zerschmettert, aber in meiner rechten Hand liegt der Schlüssel zu ihrem Sieg über mich. Liebe gibt es nur durch meinem Willen.’“

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