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Aus dem Archiv der Gelehrten: Alles über die Guar

Im Rahmen der Elder Scrolls Online Serie Aus dem Archiv der Gelehrten gibt es einen neuen Blog-Artikel zum Thema Alles über die Guar. Folgend findet Ihr weitere Informationen dazu.

Archiv der Gelehrten – Alles über die Guar

Auch dieses mal ist die Ausgabe von Archiv der Gelehrten in zwei verschiedene Abschnitte eingeteilt. So gibt es zuerst wieder ein bisschen Geschichte und im Anschluss werden einige Fragen aus der Community beantwortet.

TESO MitarbeiterZenimax on Archiv der Gelehrten (Quelle)

MORROWINDS FAUNA, TEIL 1

Von Holia Asellio

Eine Abschrift des vollständigen Manuskripts sollte kurz nach diesem Brief eintreffen. Dies ist nur eine Zusammenfassung, die Eure Neugier stillen soll, bis die Schreiber mit ihrer Arbeit fertig sind.

Der gemeine Vvardenfell-Guar

Guar sind nur die bekannteste Spezies einer großen Familie zweibeiniger, echsenähnlicher Kreaturen, die seit hunderten von Jahren als Lastentiere nach Cyrodiil eingeführt werden. Sie begnügen sich damit, mit ihren Unterkiefern die oberen Schichten des Bodens in ihrer Heimat, den Aschlanden, nach Knollen und Wurzeln zu durchstöbern. Wilde Guar sind zumeist friedlich, aber man hört von Fällen in der Wildnis einiger Lande, in denen sie aggressiv wurden und Reisende angriffen. Guar sind unerbittlich, wenn sie provoziert werden, und mitunter töten sie ihre Gegner auch. Ihre nächsten Verwandten sind die Alit und Kagouti, die in den Landen von Morrowind ebenfalls weit verbreitet sind, sowie der Zwergguar.

Der „Zwergguar“, wie er von Besuchern in Morrowind genannt wird, ist eine kleinere Abart der Guar, der nur selten exportiert wird, da ihm die körperliche Kraft seiner größeren Vettern fehlt. Der außerhalb des südlichen Morrowind kaum bekannte Zwergguar ist ein Kuriosum, der manchmal als Haustier und mitunter auch wegen seines Fleisches und seiner Haut gehalten wird.

Alit und Kagouti

Alit sind enge Verwandte des Guar, jedoch mit deutlich schärferen Zähnen. Sie sind Allesfresser und jagen zwar nicht in organisierten Rudeln, greifen jedoch mitunter auch andere Kreaturen und sogar Mensch und Mer an, wenn sich die Chance auf eine leichte Mahlzeit bietet. Alit ergänzen ihre Ernährung wie die Guar, indem sie im Erdboden nach Wurzeln wühlen. Viele Jahre lang war es Mode für Freunde exotischer Tiere in Valenwald, Alit zu ihrer Unterhaltung zu importieren. Eine Menge Tiere entkamen aus ihren Käfigen, und ihre Nachkommen lauern heute in den großen Wäldern des Südwestens.

Kagouti sind große, gepanzerte Vettern des Guar und des Alit. Ihre prägendsten Merkmale sind ihre Stoßzähne und ihr Nackenschild. Sie sind reviergebunden, unerbittlich und aggressiv. Sie jagen in Rudeln und können einen ausgewachsenen Nord mühelos in die Luft schleudern.

Hoppler und Bantamguar

Der Hoppler ist eine kleine, friedliebende Spezies von Zweibeinern in der Größe einer gewöhnlichen Hauskatze. Sie haben keine sichtbaren Vorderbeine und ernähren sich von kleineren Insekten und im Boden lebenden Würmern. Ihre Fortpflanzungs- und Wachstumszyklen unterscheiden sich völlig von denen der Guar und Alit, mit denen sie nicht verwandt sind. Hoppler stehen der Familie der lederflügligen Klippenläufer näher, als ihre Gestalt vermuten lässt. Schmuggler verkaufen sie in Häfen von Dolchsturz bis Anfurt als Haustiere.

Der Bantamguar zählt trotz seines Namens zur Familie der Hoppler und ist überhaupt kein Guar. Viele beschreiben sie als „hässliche Hühner“, da ihre sehr spezielle Körperform und ihr Verhalten an den gewöhnlichen Vogel erinnert. Sie haben verkümmerte Flügel, können aber im Gegensatz zu ihren Vettern, den Klippenläufern und Klippenschwingen, nicht fliegen. Bauern im Süden von Morrowind züchten sie wegen ihrer Eier und ihrem Fleisch.

ESQOO AUS DHALMORA BEANTWORTET EURE FRAGEN:

„Grüße, Marschbruder. Ich hoffe Ihr seid gesonnt und aufgewärmt, ja? Selbst in meinen frühsten Erinnerungen, als ich, zu Beginn der zweiten Ära, noch ein wütender Sklavenjunge war, verspürte unser Volk immer eine besondere Verbundenheit, und eine interessante Beziehung zu den Guar. Die Dunkelelfen haben uns befohlen diese Kreaturen zu hüten, sie zu füttern, uns um sie zu kümmern und sie sauber zu halten … oh, ich erinnere mich an meinen Guarfreund Kaj-Meht! Wie ich den alten Meister gehasst habe, als er ihn sich zum Abendbrot zubereitete. Aber ich glaube, worauf ich wirklich hinaus will ist, ohne uns Sayhleel hätten die Dunmer fast kein Wissen über die Haltung dieser preisgekrönten Tiere. Selbst die uralten Fragmente der Aufzeichnungen der Chimer, die andeuten, dass unser Volk schon während der Ersten Ära zur Knechtschaft ihrer Vorgänger gezwungen wurden, erwähnen, dass die „Echsen sich um die Echsen kümmern“. Es gibt sogar Debatten zwischen der kaiserlich geographischen Gesellschaft und den vereinten Erkundern schreiberlicher Vorgehen, ob die Guar und Argonier – und lacht jetzt bitte nicht Eibruder – nicht sogar verwandt sind! In ihren Aussagen sind Guar einfach nur Saxhleel mit wenig bis keiner Intelligenz und dieses Wissen gilt seit Generationen für unser Volk als verloren, wie so vieles andere, was vor der Übernahme Dunmer geschah. Ich persönlich habe meine Bedenken, doch da die Guar in Schwarzmarsch beinahe so verbreitet sind wie in Morrowind, möchte ich Euch fragen, was Ihr davon haltet? Welche besondere Verbindung hat unser Volk zu den Guar? – Von Eis Vuur, Hüter und freischaffender Gelehrter

Esqoo aus Dhalmora sagt: „Ha ha, der Hüter beliebt zu scherzen, nicht wahr? Es ist stimmt schon, dass ich meine Guarherde als meine kleine Familie bezeichne, aber das rührt nicht daher, dass sie von meinem Blut wären. Das heißt natürlich nicht, dass ich weniger Eifrig über ihre Eier wache, als die Hüter es im Brutsumpf tun würden – denn das ist genau das, was ich tue. Die Guarkinder sind so niedlich, dass ich es mir nicht verwehren kann und ihre kleinen Bäuchlein einfach kitzeln muss – ja, ich kann einfach nicht anders!“

„Ich teile Eure Liebe zu den Guar und bin im Besonderen fasziniert von ihren Verwandten, den wilden Alit und den Kagouti. Von diesem Interesse getrieben, las ich mir viel Wissen über diese, in gewisser Weise, zweibeinigen Reptilien an. Es brachte mich fort von den Weiden Morrowinds und des Schwarzmarsches und führte mich in die Territorien des Dolchsturz-Bündnisses, wo man sie in der Nähe von Drachenstern finden kann. Ich spreche von den sogenannten „Wurmmäulern“ und den „Krallenläufern“. Da ich auf meinen Reisen bisher niemanden getroffen habe, der ihnen begegnet ist, frage ich mich, ob ihr etwas über diese seltsamen Spezies in Erfahrung bringen konntet.“ – Von Shanke-Naar Rechtdorn

Esqoo aus Dhalmora sagt: „Ach Shanke-Naar, leider mir ist nichts über diese „Krallenläufern“, die Ihr erwähntet zu Ohren gekommen, doch ich kann euch mit Freuden bestätigen, dass das Wurmmaul aus dem fernen Hammerfall ein entfernter Verwandter unserer Freunde, der Guar, Alit und Kagouti, ist! Mir wurde berichtet, dass Hammerfall nicht sehr feucht ist, nein, nein, überhaupt nicht feucht. Daher wären alle Guar und ihre Vettern in diesen Gebieten wahrscheinlich sehr unglückliche Echsen. Doch nicht die Wurmmäuler, die – soweit ich informiert bin – überleben, indem sie den Saft der Lebewesen absaugen, ob nun Tier oder Pflanze! Ich würde das sehr gerne einmal beobachten. Es würde doch bestimmt sehr lehrreich sein, nicht wahr?“

„Mir sind schon oft die Ungereimtheiten im Körperbau zwischen den Kreaturen im Schwarzmarsch und denen, der Grenzgebiete aufgefallen. Guar bewegen sich wie Kahlläufer, mit vogelartigen Gliedern, und doch erinnern ihre Bäuche, Köpfe und Augen an die, einer Schlange. Und dann noch die Alit und Kagouti – wie konnten diese Kreaturen, die sogar noch monströser und schlangenartiger wirken, ihre Arme sogar ganz verlieren?“ – Von Dravar gro-Dragakh

Esqoo aus Dhalmora sagt: „In der Tat! Der Schwarzmarsch und seine angrenzenden Gebiete bieten einer scheinbar unbegrenzten Vielfalt an Echsen und Echsenartigen, die nicht unterschiedlicher und fassettenreicher sein könnten, eine Heimat, und dazu sind sie noch so angenehm feucht! Der Kreativität des Hist sind hier wahrlich keine Grenzen gesetzt!“

„Ich habe mir kürzlich einen Bänderguar geleistet, der mich an die Front der Schlachten Cyrodiils begleiten soll. Für einen solch hohen Preis hat diese Bestie ein erstaunlich träges Temperament und meine Suche, einen Guarhirten zu finden, der Willens ist, mich bei der Ausbildung dieses Guar zu unterstützen, blieb erfolglos. Könnte diese Rasse mit den verwilderten Tigerguar der Ebenen Deshaans verwandt sein, oder sind diese Ungetüme einfach nur ein Märchen der alten Legion“ – Von Legoless, Doyen der vereinten Erkunder schreiberlicher Vorgehen

Esqoo aus Dhalmora sagt: „Gewiss sind sie verwandt, Legoless! Doch wenn Ihr meint, ein Bänderguar sei schwierig, dann versucht doch einmal auf einem Goldaugenguar zu reiten – wenn er euch denn aufsitzen lässt! Durch seine Adern fließt ein sogar noch wilderes Guarblut, als es bei den Bänderguar der Fall ist! Ha ha, wie wir uns doch über Holt-Geglitzer amüsiert haben, als er versuchte auf den Goldaugenguar von Pejureel aufzusteigen – Er landete gleich darauf auf seinen Schwanz! Das Gelächter konnte man in ganz Dhalmora hören!“

„Da Guar gleichermaßen Last- und Reittiere sind, wie lange dauert es einen durchschnittlichen Guar darin auszubilden, einen Reiter bzw. ein Paket zu tragen? Gelten sie als stärkeres Reittier, als das Pferd? Oder besser gesagt, sind sie fähiger, unwegsames Gelände zu erklimmen?“ – Hochachtungsvoll, Alynne Hearthvan

„Zunächst hoffe ich, dass es Euch gut geht. Ich habe festgestellt, dass Guar manchmal schwer zu hüten und auszubilden sind. Wie lange dauert es, bis ein Guar zu einem folgsamen Gefährten seines Meisters wird?“ – Von Razum’dara, eigenständiger Gelehrter der Khajiit

Esqoo aus Dhalmora sagt: „Oh, vielen Dank Alynne und Razum-dara, die Antworten zu Euren Fragen sind mir bekannt, ja! Ein domestizierter Guar aus guter Zucht – wenn er denn von einem liebevollen Hirten groß gezogen wird – kann zwischen einem Morndas und dem Nächsten eingeritten werden. Einen Guar an einen Sattel zu gewöhnen, dauert allerdings länger, bis zu einem Monat, denn sie müssen überzeugt werden, von ihrem angeborenen Instinkt – nämlich dem, sich herumzudrehen und einen großen Bissen von jeder Kreatur zu nehmen, die sich wagt ihnen etwas auf den Rücken zu laden – abzulassen. Dieses Geschnappe ist so niedlich wenn sie klein sind. Es wäre aber weiser, es ihnen abzugewöhnen, bevor ihre Mäuler groß genug sind, mühelos einen ganzen Arm zu verschlucken.

Was den Unterschied zu den Pferden anbelangt, so gibt es da überhaupt keinen Vergleich! Guar sind stärker, grüner, haben größere Füße, sind intelligenter, liebevoller und viel feuchter als jedes Fohlen es je sein könnte! Ich bin davon überzeugt, dass dies die Gründe sind, wegen denen Dunkelelfen auf Guar reiten und stattdessen ihre Pferde verspeisen.“

„An den ehrenwerten Esqoo,

als ich noch ein Junges war, begann mir mein Kindermädchen eine Volkssage über den Geschenkguar zu erzählen. Meine Eltern haben sie allerdings dabei unterbrochen und so hatte ich sie schon lange vergessen als ich neben einem Band „Der tapfere kleine Skrib“, ein altes Blatt Papier fand, welches ihn erwähnte. Kennt Ihr diese Volkssagen und könnt Ihr mir mehr darüber erzählen?“ – Hochachtungsvoll, Felosa Elthara

Esqoo aus Dhalmora sagt: „Ich glaube schöne Felosa, Ihr sprecht von dem gut bekannten Brutsumpf-Reim:

Da war einmal ein Geschenkguar,

der großzügiger als jeder Kwama war.

Den Schnorchel, den er mir bescherte,

mir das Leben gewährte,

bei der Verfolgung der Sklaventreiber von Nar!“

„An Esqoo aus Dhalmora,

ich habe mir kürzlich einen Fleckguar zum Reiten und zum Tragen meiner Habseligkeiten geleistet. Als Argonier dachte ich mir, ich würde weniger albern auf einem Guar aussehen, als auf einem großen weißen Pferd. Nachdem ich diese Kreatur kaufte habe ich allerdings festgestellt, dass ich wenig über die Haltung der Guar weiß. Was muss ich bei beachten, damit er gesund und glücklich (zumindest genug, damit er weiterhin macht, was ich ihm sage) bleibt? Was fressen sie? Muss ich seine Krallen regelmäßig stutzen?“ – Von Entgeht-dem-Tod

Esqoo aus Dhalmora sagt: „Ha ha, Entgeht-dem-Tod! Wie Ihr es doch immer schafft Eure Scherze so feucht zu halten, ja? Was die Haltung der Guar anbelangt, gibt es nichts Einfacheres! Ernährt sie mit lebenden, intakten Nagetieren – je größer, desto besser, das sorgt für leuchtende Augen und klebrige Schuppen! Ich verfüttere meinen Lieblingen immer gern Skeever aus zehn Schritten Entfernung und beobachte, wie sie sie aus der Luft schnappen! Vergesst nicht, dass ihre Dickdärme anfällig für Parasiten sind. Das könnt Ihr aber schnell beheben, indem Ihr Euren Guar unter dem Schwanzansatz kitzelt, das entspannt seinen Schließmuskel. Das Krallenschneiden allerdings, ist nur ein alter Scherz, den wir Veteran-Guarhirten gern den Naivschuppen erzählen, um zu sehen ob sie dumm genug sind, es zu versuchen. Wie wir Lachen mussten, als der junge Jorrixel darauf reinfiel und nur um Schuppensbreite dem Ausweiden entging! Ha ha!

Und ganz nebenbei, dieses Antwortschreiben ist mit einer tödlichen Variation des Darilsafts behandelt! Ich habe es von einer Schattenschuppe der Enklave erhalten und er erzählte mir, dass es dafür keinerlei Gegengift gibt! Ha ha!“

„Respektvoll an Guarhirte Esqoo,

ich habe in letzter Zeit deutlich mehr Guar gesehen, die fern ab ihrer heimischen Gebiete umherliefen, als das noch in den letzten Monaten der Fall gewesen wäre. Mit welchen gesundheitlichen Problemen muss ein Guarreiter rechnen, wenn es ihn und seinen Guar in Gebiete verschlägt, an die er nicht gewöhnt ist?“ – Beste Grüße, Rohais aus Auridon

Esqoo aus Dhalmora sagt: „Natürlich solltet Ihr vorsichtig sein, Rohais. Nicht, dass euer Guar ausversehen an Suppulus knabbert, dessen Geschmack er lieben wird. Die Druckluft der folgenden Flatulenz liebt Ihr sicher nicht ganz so sehr. Es sei denn, der Geruch von viele-Monde-altem-Aas ist nach Eurem Geschmack!“

„Herzallerliebster Esqoo,

ich muss mich zunächst bei Euch entschuldigen, denn für gewöhnlich leite ich meine Briefe immer mit einer liebevoll verspielten Adressierung ein; wie „mein liebster Begleiter“, doch wiederstrebt es mir jetzt, für den Fall, dass Euch das beleidigen könnte. Der Name Esqoo suggeriert mir, dass Ihr entweder ein Argonier, oder ein Dunmergeborener einer unansehnlichen Mutter, seid. Wenn eines von Beidem zutrifft, habt ihr mein allertiefstes Beileid. Solltet Ihr in der Tat ein Argonier sein, dann wisset, dass es mir ferner nicht liegen könnte, unpassende Bemerkungen zu Eurer tierische Herkunft, oder der langen Geschichte Eures Volkes, voll der Qual unter dem Joch der verfluchten Elfen Morrowinds, fallen zu lassen.

Es war nicht meine Absicht, diesem Schreiben mit meiner Umsicht die Herzlichkeit und Wärme zu entziehen, die ich Euch als einem der Meinen zukommen lassen würde. Falls Ihr daran Anstoß nehmt, so reicht einen Ersuch bei meinem Anwesen ein. Ich werde keine Mühen scheuen, um Euch mit einer neuen Abschrift, sowie einem Rahmen, zu versorgen, der sicherstellt, dass Euer Brief in makellosem Zustand bleibt – ungeachtet des Zustands Eurer Behausung. Aber nun zu meiner eigentlichen Frage.

Mir ist aufgefallen, dass es innerhalb des Aldmeri-Dominion eine steigende Zahl an Individuen gibt, die das Guarreiten ausüben. Ich habe nur wenige persönliche Erfahrungen mit diesen Kreaturen sammeln können, da meine Reittiere aus einer Auswahl der feinsten Zuchtpferden und Senchetigern bestehen. Zudem finde ich die gleichgültige Gangart der Guar sehr unpassend für jemanden meines Standes, denn ich bin ich nicht wahrlich ein Beispiel für das Geschenk der Liebenden? Doch ertappe ich mich immer wieder dabei, wie mich die Praktik des Klatschens auf das Hinterteil dieser Kreaturen amüsiert. Könntet Ihr so freundlich sein, mir diesen Brauch genauer zu erläutern?

Mit den wärmsten Grüßen,

Dame Turelie Sillvari, adelige Zauberin und Kurtisane der Dibella-Künste

Esqoo aus Dhalmora sagt: „Dieser demütige Guarhirte ist etwas verwirrt – warum, oh edle Dame, würde ich einen Ersuch bei Eurem Anwesen einreichen? Ist Euer Titel verblasst? Wenn dem so sei, wickelt Ihr Euren Briefverkehr über eine Art Nekromantie ab? Es interessiert mich wirklich sehr – sehr interessant, ja.

Ah, und zu Eurer Frage, bei der ich vermuten muss, dass Ihr zu scherzen beliebt, wie es Entgeht-dem-Tod tat. Kennt Ihr ihn? Aber lasst mich fortfahren: Wir klatschen ihre Hinterteile, denn Hinterteile wurden dafür geschaffen, geklatscht zu werden! Ich bin davon überzeugt, dass so etwas jeder Kurtisane der Dibella-Künste bekannt ist – zumindest, wenn das, was mir so darüber erzählt wurde der Wahrheit entspricht. Es ist natürlich möglich, dass das, was Denskar mir über Eure Unzüchtigkeit erzählt hat etwas … übertrieben war. In der Tat, jetzt wo ich so darüber nachdenke, seine Geschichte klang wirklich sehr nach den „schmutzigen Witzen“, die sich die Elfen unten am Hafen immer erzählen. Ha ha! Dieser geht auf mich. Wartet, bis ich meiner Herde davon erzählt habe!“

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