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Aus dem Archiv der Gelehrten: Zakhins zahlreiche Helden

Im Rahmen der Elder Scrolls Online Serie Aus dem Archiv der Gelehrten gibt es einen neuen Blog-Artikel zum Thema Zakhins zahlreiche Helden. Folgend findet Ihr weitere Informationen dazu.

Zakhins zahlreiche Helden

Heute greifen wir in das Archiv und erfahren etwas mehr über die Rothwardonen Hammerfalls. Die unverschleierte Azadiyeh ist eine bekannte Historikerin und Gelehrte der Kronen, Traditionalisten, die unerschütterlich ihre yokudanischen Wurzeln erhalten. Sie beantwortet eure Fragen und präsentiert euch zwei neue Bücher.

TESO MitarbeiterZenimax on Aus dem Archiv der Gelehrten (Quelle)

Zakhins zahlreiche Helden

Von der unverschleierten Azadiyeh

Am Morndas eilte der junge Zakhin von seinen Übungen kommend über den sengenden Sand nach Hause. Die helle Flamme der Legenden leitete seine Schritte und er verkündete: „Mama! Wenn ich einmal groß bin, dann werde ich wie Hafseta-dem-die-Dünen-weichen! Ich werde üben, bis ich stärker bin als alle meine Freunde, egal wie hart ich dafür üben muss, und dann erhält unser Haus all den Ruhm und alle werden meinen Namen kennen.“ Seine Mutter lächelte, denn sie wusste, dass ihr Sohn damit begonnen hatte, Stärke und Beharrlichkeit zu verstehen.

Am Tirdas der folgenden Woche erreichte Zakhins freudige Stimme ihre Ohren schon bevor er die Tür geöffnet hatte. „Mama! Wenn ich einmal groß bin, dann möchte ich wie der Unbeugsame Memyireh sein. Ich bekämpfe eine Armee ganz alleine und rette meine Freunde! Ich werde sie nie der Gnade der Feinde überlassen, selbst wenn mich einer von ihnen beschimpft, so wie Sameq mich immer ‚Sandhosen‘ nennt.“ Sie lächelte wieder, stolz darauf, dass die Geschichten über Treue und Vergebung einen Weg in sein Herz gefunden hatten.

Am Middas darauf kam Zakhin einmal mehr nach Hause. „Mama, weißt du schon, wer ich jetzt sein werde? Ich werde wie Rajmahar von den neun goldenen Türmen sein und dann reite ich auf einem Dünenpferd mit silbernen Hufen und vertreibe die Banditenfürsten aus ihren Höhlen und mit ihren Schätzen baue ich ein Heim für die Armen!“ Sie war von dieser Bewunderung von Ehre und Wohltätigkeit so angetan, dass er sich an diesem Abend zwei zusätzliche Feigen nehmen durfte.

Am folgenden Turdas eilte Zakhin von neuer Inspiration getrieben nach Hause. „Ich möchte so sein wie Frandar Hunding! Ich werde meine Klinge singen lassen und eine mächtige Armee anführen. Kein Feind wird sich gegen meine Strategien behaupten können, denn ich werde alles bedenken.“ Ihr Stolz erblühte einmal mehr, so wie alle Mütter dafür beten, dass ihre Söhne einmal nach einer eigenen Führerschaft streben und dennoch alles sorgfältig bedenken.

Am Fredas kehrte der junge Zakhin mit einem Funkeln in seinen Augen von den Übungen zurück. Er schrie nicht herum und gab auch nicht vor, irgendein neuer Held werden zu wollen, aber er entfloh der Hitze, setzte sich ohne ein Wort auf sein Lieblingskissen und starrte seine Mutter die ganze Zeit über an. „Nun,“ fragte sie, „wer bist du denn heute?“ Sie konnte kaum aussprechen, bevor er sie mit einer Antwort überrumpelte. „Ich werde ein neuer Held sein und alle werden den kleinen Kindern während ihrer Übungen von meinen Taten erzählen!“

Und erst dann vergoss sie eine Träne.

Die unverschleierte Azadiyeh beantwortet eure Fragen:

„Ich habe mir das Buch ‚Funkelnde Krallen‘ durchgelesen, aber die zahlreichen Referenzen auf das Licht und die Sonne wirkten irgendwie falsch, wenn man doch bedenkt, dass Tava die yokudanische Interpretation von Kynareth darstellt. Das erinnerte mich an eine Diskussion, bei der erwähnt wurde, dass möglicherweise eine Verbindung zwischen Meridia und Kyne besteht. Aufgrund von Meridias Bedeutung für die Ayleïden und ihrer kulturellen Identifikation mit Vögeln und Federn frage ich mich, ob das Buch ‚Funkelnde Krallen‘ nicht bewusst die Verbindung zwischen diesen Gottheiten andeutete und demnach Tava quasi zur ‚fehlenden Verbindung‘ erhob.“ – Von Phil W.

Die unverschleierte Azadiyeh sagt: „Lasst Euch nicht irreführen, oh Phil, durch die verwirrten Missverständnisse der Tamrieler, deren Geist durch Blut und Finsternis verhüllt wird. Tava, als Geist der Luft und Göttin des Wetters, herrscht über alle Elemente der Sonne und Stürme, ausgenommen der Sterne, die Ruptga gebühren (auf dass Loblieder ewig seinem Namen folgen). Kyne und Kynareth sind nichts weiter als ihre Schatten, Bildnisse, die durch den Staub Cyrodiils und den Schnee Himmelsrands nur schwach wahrgenommen werden können. Natürlich ist es lobenswert, dass die Nedlinge und Nordlinge den Göttern überhaupt irgendwie dienen, selbst wenn ihr Verständnis falsch und fehlgeleitet sein mag. Wir können nur hoffen, dass sie sich dem Wahren Weg zuwenden, bevor Satakal zurückkehrt und uns alle holt.

Zu Meridia: Sprecht nicht den Namen eines Dämonen, um diesen eine Verwandtschaft zu einem Gott anzudichten. Sie ist ein Invasor von außerhalb Mundus und kein Teil unserer Welt. Nun geht, oh Phil, denkt über Euren Fehler nach und beschreitet nicht länger den Pfad des Irrtums.“

„Ich habe irgendwo gelesen, dass der amtierende König der Maormer, Orgnum, wohl der ‚Schlangengott Satakal‘ sein soll. Was bedeutet das für die yokudanische Mythologie und Geschichte? Wir wissen ja, dass die Maormer von Schlangen besessen sind, wie auch die Rothwardonen. Vielleicht gibt es ja eine Verbindung zwischen den linksseitigen Elfen und den Maormer?“ – Von MareloRyan

Die unverschleierte Azadiyeh sagt: „Ihr könntet durchaus recht haben, Marelo at-Ryan, Eure Worte tragen den Hauch von Weisheit, aber ich kann euch nicht versichern, wie es um deren Wahrheit steht. Wir sprechen nicht länger von den linksseitigen Elfen (auf dass Flüche ihnen in die Acht Abgründe folgen mögen), denn die Erinnerung an ihre Abscheulichkeiten trübt unsere Tage – und wer kann schon sagen, wie viele uns verbleiben, bevor uns Tu’whacca zu sich ruft, außer dass es zu wenige sein werden?

Und zu den Maormer, wie auch immer sie nun mit den linksseitigen Mer in Verbindung stehen … Sie wagen sich nicht nach Norden über Stros M’Kai hinaus, denn unsere furchtlosen Seekrieger haben sie gelehrt, fernab der Küsten Hammerfalls zu bleiben. Orgnum, ihr sogenannter ‚unsterblicher Monarch‘, wird schon merken, dass er nicht so todlos ist, wenn der wahre Satakal erscheint (möge es fernab von heute sein, so unvermeidlich es auch sei).“

 

„Gibt es neben den Ash’abah noch andere, ziemlich isoliert lebende Gemeinschaften der Rothwardonen? Und ich habe noch eine weitere Frage: Was ist der offizielle Name der Nomaden der Alik’r? Sind sie einfach die Alik’r?“ – Von WaywardSwordsman

Die unverschleierte Azadiyeh sagt: „Die Ash’abah, auch wenn sie ein unreiner Stamm von Ausgestoßenen sind, erfüllen dennoch eine von Tu’whacca gesegnete Aufgabe und sie haben auch im südlichen Hammerfall Geschwisterstämme. Ich habe Geschichten über einen eigensinnigen Stamm Rothwardonen fern im kalten Norden gehört, die nur als Pferdemenschen bekannt sind, aber das könnte auch einfach nur eine Legende sein. Und dann gibt es da natürlich auch noch die ausgestoßenen Sonnenfresser von Numaneh, aber deren Geschichte zu erzählen ist verboten.“

Eine Bitte um offene Augen

Von der unverschleierten Azadiyeh

Großer Vater, dessen Finger über die verstreuten Sterne streifen, dessen Schatten sich über alle gesehenen und ungesehenen Horizonte erhebt, dessen Obrigkeit die Geister der letzten und der nächsten Welt befiehlt, hab Gnade mit unseren Kindern. Es schmerzt meiner Seele, zu sehen, wie meine Brüder und Schwestern den Wirrungen der Schlange anheimfallen. Sie fliehen vor deinen gesegneten Lehren, sie spucken auf das Antlitz der Schande, die sie verspüren sollten, und rammen ihre rostigen Klingen in das Herz unserer Traditionen. Sie wurden vom fetten Leben der Kaiser getäuscht und verführt, und hier offenbare ich die Vergehen gegen die alten Wege. Oh Ruptga, ich bete, auf dass sie das abscheuliche Antlitz dieser Sünden erkennen und sich abwenden, ihre Augen öffnen und sehen.

Wir kennen die Wahrheit, sie wurde uns berichtet. „Ehrt Eure Ahnen. Der, der zulässt, dass ihre Worte und Taten vergessen werden, bricht seine eigene Klinge und wirft sie in den sengenden Wind.“ Und dennoch hallen im Palast zu Schildwacht keine Lieder im alten Yoku wieder. Die Geschichten künden von fremden Helden, gesprochen in rauen Zungen. Die Worte unserer Väter Väter schreien nach süßem Wasser, doch die Legenden, die sie einst trugen, verfallen zu Staub. Wenn wir uns nicht um sie kümmern, wissen wir, dass eine neue Endzeit naht, schlimmer noch als die zuvor.

Wir kennen die Wahrheit, sie wurde uns berichtet. „Kein Erbarmen und keine Gnade soll den Unglücklichen gewährt werden, die der Kriegerwelle trotzen.“ Und dennoch akzeptieren unsere Brüder und Schwestern kleinlaut die Außenseiter als Gleichgestellte und Verbündete, beschmutzen so unsere Ehre mit ihren Schlamm bedeckten Füßen und beflecken unsere Annalen auf alle Zeit. Wenn es schon einen einzigen treuen Singvogel wie mich schmerzt, dass dieses Abkommen gestattet wird, wie sehr muss es dann stechende Tränen in Tavas Augen treiben und Diagnas eigenen Schwertarm mit dem blutroten Ausschlag des Verrats überziehen?

Wir kennen die Wahrheit, sie wurde uns berichtet. „Gewährt Eure Ergebenheit niemandem außer den Göttern Yokudas. Die Fernen Ufer schwinden vor denen, die sich auf dünnblütige Schultern stützen, ihren schwachen Griff verachtend.“ Und dennoch befiehlt ein gnädiger König grüner Lande unseren Kindern. Er entsendet sie zum Sterben auf seiner Suche nach dem Weißgold. Er tritt über ihre Rücken, um aufzusteigen. Die Finger seiner Götter greifen in unsere Herzen und Morwha schüttelt ihren Kopf.

Lest dies, oh Brüder und Schwestern. Ihr habt Eure linke Seite der Pflicht zugewandt und Eure Augen vor der sengenden Sonne verschlossen. Eure Ehre schwärzt sich, während die Erinnerung an das versunkene Yokuda verblasst. Noch ist nicht alles verloren. Greift zum Schwert, gestärkt durch die Wege unserer Ahnen, geschmiedet in den Feuern der Rechtschaffenheit und geschärft mit wahrer Ehre. Gebt diese fehlgeleiteten Neuen Wege auf und kehrt zu eurer Familie zurück, die sich euch trotz eurer Missetaten annehmen wird. Kehrt um, solange ihr noch könnt.

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