Home - ESO News - Aus dem Archiv der Gelehrten: Unerschrocken – Ein ruhmreiches Leben

Aus dem Archiv der Gelehrten: Unerschrocken – Ein ruhmreiches Leben

Im Rahmen der Elder Scrolls Online Serie Aus dem Archiv der Gelehrten gibt es einen neuen Blog-Artikel zum Thema Unerschrocken – Ein ruhmreiches Leben. Folgend findet Ihr weitere Informationen dazu.

Archiv der Gelehrten – Unerschrocken – Ein ruhmreiches Leben

Auch dieses mal ist die Ausgabe von Archiv der Gelehrten in zwei verschiedene Abschnitte eingeteilt. So gibt es zuerst wieder ein bisschen Geschichte und im Anschluss werden einige Fragen aus der Community beantwortet.

TESO MitarbeiterZenimax on Archiv der Gelehrten (Quelle)

UNERSCHROCKEN: EIN RUHMREICHES LEBEN

Von Turuk Rotkrallen

Es gibt diejenigen, die sich entscheiden, für Ehre und Gerechtigkeit zu kämpfen, einige tränken ihre Schwerter für Gold mit Blut und dann gibt es da … andere. Andere, die die Gefahr suchen, so wie dieser. Als Brüder und Schwestern noch maunzten und unter Mutters Rock krochen, eroberte Turuk den höchsten Stuhl in der Küche, nur um auf ihren Kopf zu springen, wenn sie hereinkam, um die Zuckerplätzchen zu backen. Seit diesen frühen Tagen winzigen, feurigen Mutes, sind meine Heldentaten weitaus ehrgeiziger geworden. Als Gründungsmitglied der Unerschrockenen sollten die erwähnenswerten Errungenschaften von diesem aufgezeichnet werden. Und wer könnte das besser tun als dieser mit seinen eigenen Krallen?

Dieser war nie für die Zuckerfelder bestimmt, was auch immer Mama gesagt hat. Der Nervenkitzel von Risiko und Tücke riefen und Brüder und Schwestern erdachten mit Freuden immer größere Taten – etwas, das Euren Helden Rotkrallen mehr als einmal in Schwierigkeiten brachte. Das Leben des Grabens, Pflanzens und Erntens konnte nicht mithalten mit dem Rausch des Piekens schlafender Senchetiger mit einem Stock und dem folgenden Laufen oder sonstigen wilden Herausforderungen, die solch eine Woge an Rasanz bedeuteten.

Am Ende war es zu viel für meine liebste Mutter. Es war nicht gut für ihr armes Herz. Die stete Sorge über gebrochene Knochen und andere kleine Konsequenzen des aufkeimenden Heldenmuts. Sie gab den armen Turuk fort, zur Lehre in die Kriegergilde, sobald sie es konnte. Glücklicherweise hat sich dies seit einiger Zeit als günstige Fügung erwiesen. Durch sie hat dieser mit vielen Waffen geübt und die Grundlagen des Lebens als Abenteurer erfahren.

Aber leider dauerte es nicht lange, bis die Langeweile diesen am Schwanz zog. Die Kriegergilde hatte so viele nervige Regeln und Reglementierungen und man musste bei Aufgaben so vorsichtig sein, dass das jedem Kontrakt den Spaß raubte. „Nein, nein, Turuk, du kannst nicht alleine in eine Höhle voller Frosttrolle und das nur mit einem Buttermesser bewaffnet; das ist unklug.“ „Turuk, du darfst nicht so viel in Verliesen laufen – da könnten Fallen sein!“ „Und nimm ja genügend Heiltränke mit.“ Bah! Milchschlabbergeschwurbel!

Bewaffnet mit einer Ausbildung und einem unstillbaren Hunger nach größeren Gefahren schlug dieser seinen eigenen Pfad ein. Er bereiste Tamriel von Düne bis Windhelm und stellte Bestien nach, ob Bauernlegende oder aus der Gerüchteküche. Keine Höhle oder Ruine war zu unheimlich, von Löchern voller Nekromanten bis zu den Verstecken mächtiger Bestien. Eben jene Krallen machten Grush-grush, dem tödlichsten Oger aller Provinzen, ein Ende und erwürgten Rückenbruch, die Riesenschlange, welche die Felder Glenumbras heimsuchte und Pferde und Ziegen gleichermaßen verschlang. Die Liste geht immer so weiter – vielleicht sollte dieser einen weiteren Band schreiben, allein für diese Geschichten!

Durch diese Reisen traf dieser schließlich auf andere, denen es auf ähnliche Weise nach den größten Herausforderungen ohne Zurückweichen oder Zögern drängte. Von diesen Kameraden gleichen Schlags konnten am Ende nur die mächtige Mordra und Kailstig die Axt wirklich mithalten. Sie wussten von vielen gefährlichen Orten und wir forderten uns gegenseitig heraus, das zu vollbringen, was die meisten als einfach nur verrückt bezeichnen würden – den Nacktgrottenlauf beispielsweise. Die Geschichten über unsere Taten verbreiteten sich und andere suchten uns auf. Und so waren die Unerschrockenen geboren.

TURUK ROTKRALLEN BEANTWORTET EURE FRAGEN:

„Ich habe eine Frage bezüglich der Gilde der Unerschrockenen – genauer gesagt deren Größe. Ist es wahr, dass die Unerschrockenen einst eine so große Gilde und so zahlreich waren, dass sie es mit der Kriegergilde und der Magiergilde zusammen hätten aufnehmen können?“ – Von Läuft-im-Schlamm

Turuk Rotkrallen sagt: „Dieser weiß nicht, wie viele Mitglieder Krieger- und Magiergilde haben, aber Turuk hat gehört, sie behalten viel mehr Neuzugänge als Rekruten. Sollen sie doch. Das Leben ist leichter für Söldner und Verrückte in Kleidern. Nichts für ungut, ihr Söldner und Verrückte in Kleidern – die Unerschrockenen haben viele davon.“

„Ach und zur genauen Frage … die Mitgliederzahlen bei den Unerschrockenen nehmen ab und wieder zu, genau wie die Monde. Bei schönem Wetter gibt es immer viel Interesse unter sowohl heißblütigen Jugendlichen als auch Betagten. Sie kommen und suchen nach Abenteuern oder ehrenhaften Wegen, ins Gras zu beißen, und dann kommen sie in Scharen, vielleicht weil die Kriegergilde keine besonders alten oder jungen Neulinge will. Aber die Unerschrockenen nehmen sie gerne auf. Und schon früh im Regenhand verbürgt sich Turuk persönlich für Dutzende Rekruten, die ihre Aufnahmeprüfungen bestehen. Und wenn das Jahr dann seinen Lauf nimmt, werden diese Zahlen durch Tamriels dunkle Tiefen kleiner. Leider, aber in diesen Tiefen werden die wahren Unerschrockenen geschmiedet.“

„Turuks Freundin Talisse hat gerade gesagt, dass Turuk Eure Frage noch nicht beantwortet hat. Dieser denkt, sie ist so großartig. Turuk sieht sich um und sieht … lasst Turuk kurz nachzählen, ja? Turuk sieht fünf. Fünf Unerschrockene. Turuk zählt den Rest nie als am Leben, bevor er es nicht mit eigenen Augen geprüft hat. Ist das mehr oder weniger die vereinte Macht von Krieger- und Magiergilde? Turuk wird es wohl nie wissen.“

„Turuk hat den Eindruck, dass dies vielleicht eine bessere Frage für die mächtige Mordra gewesen wäre. Sie zählt immer viel genauer mit.“

„Seit ich Euch das erste Mal getroffen habe, habt Ihr mir einige sehr nützliche Dinge gelehrt. Aber ich habe noch immer das Gefühl, dass ich noch viel mehr von Euch lernen könnte. Vielleicht etwas von diesem ultimativen Wissen, eine Technik vielleicht, damit ich leichter mit meinen Verbündeten gemeinsam Tamriels Verliese erkunden kann. Habt Ihr je darüber nachgedacht, uns eines Tages in solch ein Geheimnis einzuweihen?“ – Von Larenia Mondschein

Turuk Rotkrallen sagt: „Turuk würde gerne sagen, er erinnert sich an die erhabene Fürstin Mondschein, aber Turuk lebt in Tavernen und tut es leider nicht. Er hofft, Ihr wart nicht unter jenen, denen er das Errichten eines Blutaltars erklärt hat, während er unter dem Einfluss eines guten Schlucks stand. Diese armen Seelen werden sich den Rest ihres Lebens wünschen, diese eine Nacht zu vergessen, und Turuk pult noch immer diese grässlichen Krümel aus seinen Ohren.“

„Zu den neuen Techniken: Die Unerschrockenen werden auf ewig ihr Können verfeinern, aber es ist schwierig, die Grundlagen zu verbessern. Das klingt so, als hättet Ihr alles gelernt, was die Unerschrockenen Euch beibringen könnten. Außer … vielleicht geht es bei dem Erfolg in den Tiefen nicht um Techniken. Es geht nicht einmal um die Waffen, mit denen Ihr in eine Schlacht zieht. Es geht um die Gerissenheit. Die von Euch und Euren Freunden.“

„Und davon abgesehen wisst Ihr bereits, wie man einen Blutaltar baut. Was braucht Ihr da noch? Der Blutaltar löst alle von Turuks Problemen. Das wird langsam ein Problem.“

„Wie hoch ist denn die normale Schwundquote unter den Neulingen unter den Unerschrockenen?“ – Von Kii-Nam

Turuk sagt: „Turuk glaubt, er hat diese Frage schon einmal in irgendeiner Weise beantwortet, aber er hatte reichlich Mondzucker heute Abend. Die Unerschrockenen nehmen häufig frisches Blut auf. Es gab da eine ganze Menge von ihnen. Sva ‚die Säge‘ Crenshaw, Severio ‘der volle Nelsonius’ Nelsonius, Lex Pilper – so viele von ihnen waren hier und jetzt sind sie es nicht mehr (Turuk schwört, er hatte auch andere als nur Kaiserliche als Kameraden, die nun nicht mehr sind, aber er kann sich nicht an sie erinnern).“

„Viele fragen Turuk das, wenn er fragt, warum man sie denn niemals sehen würde. Sie sind bei uns, immer. In Turuks Herzen. Sie sind tot, aber sie sind darin.“

Ähnliche Artikel

Eiswolf Reittier

Angebote im ESO Kronen-Shop – Eiswolf, Großelch und mehr!

Der ESO Kronen-Shop hat im Dezember wieder diverse neue Angebote für Euch. Darunter befinden sich …

Kronen-Kisten im ESO Kronen-Shop

Kronen-Kisten im ESO Kronen-Shop

Auf der offiziellen Elder Scrolls Online Seite haben die Entwickler nun bekannt gegeben, dass es …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.