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Aus dem Archiv der Gelehrten: Pfade und Gezeiten

Im Rahmen der Elder Scrolls Online Serie Aus dem Archiv der Gelehrten gibt es einen neuen Blog-Artikel zum Thema Pfade und Gezeiten. Folgend findet Ihr weitere Informationen dazu.

Archiv der Gelehrten – Pfade und Gezeiten

Auch dieses mal ist die Ausgabe von Archiv der Gelehrten in zwei verschiedene Abschnitte eingeteilt. So gibt es zuerst wieder ein bisschen Geschichte und im Anschluss werden einige Fragen aus der Community beantwortet.

TESO MitarbeiterZenimax on Archiv der Gelehrten (Quelle)

PFADE UND GEZEITEN

Von Mondbischof Hunal

Eine jede Katze kann die Monde sehen und die zärtliche Berührung ihres süßen, herabscheinenden Lichts auf dem Fell spüren. Eine jede Katze kann den Zug der Gezeiten spüren, den Rhythmus des Tanzes der Zwei Monde, der nicht ignoriert werden kann.

Doch nicht jede Katze vernimmt die geflüsterten Worte von Jone und Jode, wie sie durch die himmlischen Öden streifen, zwischen der sanften Nirni und dem Dunkel hinter der Welt; wenn sie sie vor dem Fauchen der Leere schützen. Und deshalb weist der Mondbischof seine Kätzchen, er zieht den Faden der Geheimnisse, während er voran trottet. Er lehrt ihnen die Bewegung und die Gezeiten.

Eine wahre Katze sucht ohne Unterlass nach dem Rechten Pfad; versucht eine Möglichkeit nach der anderen unter den endlosen Pfaden von Jone und Jode, wie sie über den Himmel tanzen, selbst wenn Pfoten schmerzen und Kehlen nach Milch rufen. Beide haben mehr Pfade beschritten als es Zuckerkörner gibt und es ist leicht für eine Katze, das Interesse zu verlieren und die Jagd aufzugeben. Daher inspiriert der Mondbischof seine Kätzchen und erzählt ihnen Geschichten längst vergangener Zeiten. Er verführt sie, die Jagd fortzuführen.

Eine jede Katze giert nach den Sanden hinter den Sternen, wo Zucker sich zu Dünen häuft. Sie träumen alle vom Mondscheinchor, den jeder wahren Katze bekannten freudvollen Klängen.

Doch nicht jede Katze wird Khenarthis liebevolle Umarmung am Ende ihrer Tage spüren. Und nicht jede Seele wird in das Dahinter eingehen, um in der endlosen Wärme zu baden. Und daher muss der Mondbischof seine unartigen Katzen rügen; nach den Flanken derer vom Weg Abgekommenen greifen, bis sie auf die von den Monden gewobenen Pfade zurückkehren.

Eine wahre Katze mag stolpern, sich in den tiefen Wäldern verlieren und auf die Verführungen eines dunkleren Tanzes des Fürchterlichen Herzen stoßen. Angst mag ihre Seelen ergreifen, ihren Geist verwirren und ihre Sinne verblüffen. Und daher muss der Mondbischof die lauteste der Katzen sein, den riechenden Schleier mit der Macht der Worte vertreiben.

MONDBISCHOF HUNAL BEANTWORTET EURE FRAGEN:

„Hochverehrter Mondbischof, in Folge der schrecklichen Geschehnisse in den Regionen von Schnittermark fragen sich viele der dortigen Khajiit, was die wahre Natur der dro-m’Athra ist. Der Großteil der Bürger weigert sich, von diesen dunklen Geistern zu sprechen, die von Gelehrten als invertierte Khajiit bezeichnet werden. In einem Wort, sie werden als Daedra angesehen. Ist der Bau von Lorkhaj eine Ebene des Reichs des Vergessens? Wie konnte die Dunkle Mähne zu einem dro-m’Athra werden und was haben sich die Tharns vom Handel mit diesen Mächten erhofft?“ – Von Legoless, Doyen der vereinten Erkunder des wissenschaftlichen Strebens

Mondbischof Hunal sagt: „Es ist gefährlich, allein nur über dieses Thema zu sprechen, vor allem in mondlosen Nächten, wenn der Ruf der Finsternis besonders stark ist und der Schwanz zum Krummen Tanz zuckt. Ich habe dieses Thema bereits im Flugblatt ‚Wurfgeschwister der Finsternis‘ angesprochen, doch vielleicht hattet Ihr nicht die Gelegenheit, dieses zu lesen.

Der Bau von Lorkhaj, wie alles was mit dem verlorenen Kümmerling in Verbindung steht, ist eine Angelegenheit des Mundus. Auch wenn der Geist einer wahren Katze im Licht der Monde gebadet wird, sind sie sich auch des Rufes der Finsternis und des Drangs, am Krummen Tanz teilzunehmen, bewusst. Eine wahre Katze, die der Finsternis zu lange lauscht, wird eine krumme Katze, deren Geist von Namiira in die Dunkelheit hinter der Welt getragen und schließlich ein Teil der dro-m’Athra wird. Dies ist der unglücklichen sogenannten Dunklen Mähne wiederfahren.

Was die Motive der Tharns von Nibenay anbelangt, kann dieser nichts sagen. Sie sind jedoch für Geschäfte mit den Daedra bekannt und scheinen darin einen Profit zu sehen. Wenn man ‚Daedra‘ mit ‚nicht-Aedra‘ gleichsetzt, so kann man dies auch auf die dro-m’Athra übertragen. Vielleicht erhofften sich die Tharns, diese so wie die Daedra aus dem Reich des Vergessens zu unterwerfen und für ihre Zwecke zu verwenden.“

„Khajiit meinen, dass Masser und Secunda existierten, bevor Lorkhaj geboren wurde. ‚Der Mond Lorkhan‘ beschreibt, dass sie erst nachdem Trinimac der Tapfere das Herz Lorkhans herausriss geschaffen wurden. Euer Volk glaubt daran, dass der Körper Lorkhajs zu den Monden geschleudert wurde und dass die Mondkatzen und deren Tanz von einem Toten Mond in den Mondbanden flüstern. Sind die Monde wirklich der Leichnam Lorkhajs? Und was ist der ‚Tote Mond‘? – Eis Vuur Warden, eigensinniger Auftragsgelehrter

Mondbischof Hunal sagt: „Wenn wahre Katzen mit den Monden Zwiesprache halten und ihre Geister zu den Mondbanden hinaufsteigen, dann kann ein Khajiit den Toten Mond hinter Jone und Jode treiben sehen. Dieser Mond ist der Leichnam Lorkhajs. Nachdem er die Welt für Nirnis Kinder erschuf, bildete die Finsternis im Herzen Lorkhajs auch ein Gefängnis für diese Welt – denn er wusste nichts von dem Ersten Geheimnis. Und so wurde sein Herz aus seiner Brust geschnitten und im Dunkel hinter der Welt begraben, während sein Körper emporgeschleudert wurde, um für ewig den Monden zu folgen. Dies wird allen wahren Katze von ihren Klanmüttern gelehrt.“

„Dieser grüßt Euch, ja? Dieser hat sich lange gefragt, was die Khajiit über Werwölfe denken sollten. Ihm ist die natürliche Abneigung von Hund und Katze bewusst, werden sie doch aber beide von Jone und Jode geleitet. Sagen wir, wenn sich ein Khajiit schon sehr lange zu den Werwölfen zählt, würde das seine Verehrung von Jone und Jode beeinflussen? Helle Monde und warme Sande, To’raji.“

Mondbischof Hunal sagt: „Jeder khajiitische Jäger respektiert Fürst Hircine – und welche wahre Katze ist zeitweise kein Jäger? Doch, nicht alle Geschenke der Hungrigen Katze sollten von einer wahren Katze entgegengenommen werden. Die Mondbande geben den Khajiit ihre Haut und diese in andere zu wandeln ist tabu. Dieser betrachtet die Verehrung der Werwölfe für die Monde als eine Parodie des wahren Mondglaubens.“

„Unsere Schriftgelehrten arbeiten im Augenblick an einer Niederschrift der ‚Ri’datta-ssabavezi‘. In dieser Geschichte klettern Katzen auf Katzen, um endlich Jone zu erreichen, wo sie „Lleswer“ gründen. Wir haben jedoch die Bedeutung davon nicht verstanden. Ein Gildenmitglied behauptet, wir sollten es wörtlich nehmen, doch das scheint unmöglich. Sehe ich das richtig? – Von Iszara dem Rastlosen, Sänger der Szenaristengilde

Mondbischof Hunal sagt: „Es liegt in der Natur der Mythen, wahr und doch nur Sinnbilder zu sein. Liegt Ihr „richtig“? In diesem Zusammenhang ist diese Frage ohne Bedeutung. Aber bitte seid nicht gekränkt, Haarloser. Viele Geschichten sind Rätsel mit mehr als nur einer Lösung.“

„Mondbischof Hunal, viele Khajiit nutzen Skooma, obwohl die meisten Nationen die Einnahme dieser Substanz verpönen, wenn nicht sogar gänzlich verbieten. Könnt Ihr mir als Mondbischof Eure Meinung zur religiösen Einnahme des Skoomas erläutern?“ – J’Kierr Solhir, einfacher khajiitischer Händler und Mietklinge

Mondbischof Hunal sagt: „Skooma ist die Plage unseres Volkes; die fortwährende Nutzung führt die Khajiit in die Finsternis. Es ist wahr, dass sie zum Erreichen religiöser Ekstase verwendet werden kann, doch die erhaltenen Visionen sind falsch und ketzerisch.“

„Viele haben Geschichten gehört, dass die Gestalt der Khajiit durch die Zyklen der Monde bestimmt wird. Wäre es dann für eine Alfiq (kaum größer als eine gewöhnliche Hauskatze)möglich, eine zwei Altmer große Senche-raht-Kampfkatze zu gebären?“ – TheHumanFloyd

Mondbischof Hunal sagt: „Ach, Haarloser. Welche Fantasie Ihr doch habt! Die einfache Antwort ist ja; es ist wahr, dass ja-Kha’jay das Fell oder auch die „Rasse“, wie einige sagen, bestimmt. Doch der Umfang, in dem sich unser Katzenvolk in der Größe unterscheidet, wird in vielen kaiserlichen Quellen übertrieben. Während der Eroberungen Remans, als Cyrodiil für die Invasion der khajiitischen Königreiche eine Rechtfertigung suchte, wurden wir im Beiwort als „Bestienmenschen“ bezeichnet und es wurde Propaganda zur Befreiung fruchtbarer Lande von niederen Untieren. Gewiss gibt es siebzehn sich deutlich unterscheidende khajiitische Fellstämme, Neugieriger, doch fallt nicht auf die übertriebene Propaganda der Kaiserlichen herein.“

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