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Aus dem Archiv der Gelehrten – Mysterien der Mundussteine

Zenimax hat eine eine weitere Ausgabe der Serie mit dem Namen Aus dem Archiv der Gelehrten veröffentlicht. Dieses mal dreht sich alles um die Mysterien der Mundus-Steine in The Elder Scrolls Online.

Aus dem Archiv der Gelehrten – Mysterien der Mundussteine

Bei unserem heutigen Ausflug in die Archive hat uns Fürstin Cinnabar von Taneth einen Blick in ihre Studien über die Mundussteine, die ihr in ganz Tamriel findet, und deren Magie gewährt. In der nächsten Ausgabe dreht sich alles um die Werwölfe in Tamriel.

TESO MitarbeiterZenimax on Aus dem Archiv der Gelehrten (Quelle)

Mysterien der Mundussteine

Von Fürstin Cinnabar von Taneth

Der Einfluss von Aetherius, der Ebene der Magicka und Geister, auf Nirn steht außer Frage. Es durchdringt den Schleier des Vergessens durch laminare (und luminare) Perforationen, die hinterlassen wurden, als der Architekt Magnus und die Magna-Ge aus Mundus flohen, und schenkt den Sterblichen so Licht und Magie. Ungeachtet der Gründe für ihre Flucht (und bevor ich zu Ursprungstheorien zur Ära der Dämmerung und Gedankenexperimente für eine vollständige Trennung von Aetherius und Nirn abschweife), sind die Sterne, ihre Macht und ihre Ausrichtung schon lange das Thema intensiver Studien und in einigen Kulturen sogar Teil ganzer Kulte.

Die Ayleïden werden allgemein mit dem Gebrauch ätherischer Magie in Verbindung gebracht. Mehr hierzu könnt Ihr in meiner Arbeit Ätherische Fragmente erfahren, aber es genügt wohl, festzuhalten, dass sie in der Lage waren, das Sternenlicht zu manipulieren und einzufangen, was wir noch immer nicht vollständig verstehen. Das nedische Volk hatte ebenfalls ein Interesse an den Sternen, auch wenn sich ihre Kultur mehr auf die Theologie als auf magische Studien konzentrierte. Allerdings gibt es Beweise dafür, dass die höchsten Ränge der nedischen Priesterschaft uralte Rituale vollführten, die auch ätherische Magie umfassten. Wenn das, was von ihrer behäbigen, blumigen und nur unter Qual zu übersetzenden Poesie einen Anhaltspunkt darstellt, dann waren sie insbesondere von den Sternbildern und deren Aspekten fasziniert.

Jedem Sternbild ist eine eigene magische Domäne zugewiesen, wie es auch die Mundussteine beweisen, die weiterhin spürbare Energie verströmen und Individuen beeinflussen. Wir wissen nicht, wer diese Steine (die ihr in allen Provinzen Tamriels finden könnt) errichtete oder für welchen Zweck, aber ihre magische Resonanz zeigt uns eindeutig auf, dass die Signatur jedes einzelnen Sternbilds recht einmalig ist. Dies wirft Fragen auf: Wurden die einzelnen Sternbilder bewusst von den Magna-Ge geschaffen, die einen Teil ihrer Essenz in das von den Sternbildern ausgehende Licht einbrachten? Ist jedes Sternbild ein Fenster in eine andere ätherische Ebene, so wie Sovngarde oder die Fernen Ufer?

Meine eigenen, sorgfältigen Untersuchung mehrerer Steine in der Alik’r-Wüste, die meine begrenzten Geldmittel nahezu völlig aufgebraucht haben, haben ein interessantes Phänomen offenbart. Jeder kennt die Wächtersternbilder – den Magier, die Diebin und den Krieger. Man sagt, dass sie die anderen Sternbilder vom zerstörerischen Chaos der Schlange bewahren, aber meine Forschung hat möglicherweise einen Teil der magischen Grundfesten dieser Legende offengelegt. Eine Untersuchung des Kriegersteins hat starke ätherische Strömungen aufgedeckt, die von den Sternen herab in den Stein und dann nach außen verlaufen, was auf ein Tamriel umspannendes Netz schließen lässt. Ich kann nicht sagen, warum kein anderer Gelehrter oder Magier bisher hierzu Stellung bezogen hat. Mundussteine sind kaum erforscht und es ist möglich, dass diese Energie nicht stets aktiv ist.

Ich habe die Theorie, dass es andere, zugehörige Steine gibt, die bisher noch nicht entdeckt wurden und die die Macht der Sternbilder weiter konzentrieren. Könnten diese magischen Pfade manipuliert – oder noch interessanter: umgekehrt – werden, um eine Art ätherische Rückführung zu ermöglichen? Was würde uns dies ermöglichen und was könnten wir so über die Verbindung zwischen Mundus und Aetherius selbst erfahren?

Ich fürchte, dass meine Arbeiten in diesem Bereich weitaus mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet haben, aber Ihr seid von der Bedeutung dieser Forschung zweifellos genauso begeistert wie ich es bin. Unglücklicherweise bin ich auf Schwierigkeiten gestoßen, weitere Geldmittel für dieses Projekt zu erlangen, und ich suche nach neuen Finanziers. Ich hoffe, dass ich diese faszinierende Entdeckung baldmöglichst weiter verfolgen kann.

Fürstin Cinnabar beantwortet eure Fragen:

Wie viele et’Ada gibt es wirklich? Gibt es Millionen? Tausende? Nur eine Handvoll? Das ist ein wenig kompliziert, denn wenn man von der Schöpfung hört, dann findet nur eine Handvoll et’Ada Erwähnung, aber es gibt Unmengen von Daedra im Reich des Vergessens und Millionen von Sternen am Himmel, die von den Magna-Ge hinterlassen wurden, als sie sich aus Mundus zurückzogen. – Von jack-wagon-jacob

Fürstin Cinnabar sagt: „Die et’Ada sind die ‚ursprünglichen Geister‘, deren Existenz der Schöpfung von Mundus vorausgeht. Die mit einer anuischeren oder rechtschaffenderen Valenz wurden zu den Aedra, die sich selbst opferten, um die Welt der Sterblichen hervorzubringen. Die mit einer padomaischeren oder chaotischeren Valenz wurden zu den Daedra, die die metamorphischen Ebenen des Reichs des Vergessens bewohnen, und die Magna-Ge, die sowohl Mundus als auch das Reich des Vergessens verließen und denen man aber nachsagt, sie könnten zurückkehren. Der Versuch, die Zahl der et’Ada zu bestimmen oder zu zählen, ist zum Scheitern verurteilt, denn sie übersteigen das Verständnis der Sterblichen und unsere Wahrnehmung dieser Wesen beschränkt sich auf umrissene Schatten ihrer komplexen Realität. Zahlreiche Gelehrte wurden allein durch den Versuch verrückt.“

Was im Namen des Vergessens sollen diese Himmlischen sein? – Von Darkweaver

Fürstin Cinnabar sagt: „Wir zählen auf Euch, auf dass Ihr Euch Eures Namens als würdig erweist, das Dunkle Rätsel der Himmlischen zu lüften. So macht Euch bereit, den Gefahren Kargsteins zu trotzen und den Himmlischen das Geheimnis ihrer Herkunft zu entreißen. Und bitte schickt Eure Erkenntnisse an Fürstin Cinnabar, Turm der Fünften Doktrin, Taneth, Hammerfall, und ich mache daraus die Literatur, die Tamriel mitreißen wird. Und möge Onsis helle Klinge Euch führen.“

Weiterführende Literatur:

Ätherische Fragmente

von Fürstin Cinnabar von Taneth

So mancher unerfahrene Schüler tut sich schwer beim Einstieg in die Studie der Ebenen. Anders als mein Zeitgenosse Phrastus von Elinhir, der Leser mit seiner selbstsüchtigen Agenda verschreckt, beginne ich gerne mit einem vorurteilsfreien, konkreten Beispiel. Das Studium ätherischer Fragmente führt zwangsläufig zum umfassenderen Thema der Ebenen.

Natürlich habt Ihr schon einmal eine Sternschnuppe gesehen. Eine solche entsteht, wenn ein Stück von Aetherius, Ebene der Geister und Quelle der Magie, sich löst und auf Nirn herabfällt. Nach einem solchen Ereignis kann man zweierlei Materialien finden: Meteoreisen und Meteorglas. Beide verfügen über herausragendes magisches Potenzial. In diesem Text konzentriere ich mich auf das seltenere Meteorglas, seine Verwendung in der Geschichte und seine verschiedenen Erscheinungsformen.

Die Ayleïden, die Elfen, die in der Ersten Ära in Cyrodiil geherrscht haben, machten regen Gebrauch von diesen Himmelssteinen. Mithilfe ihres umfangreichen Verständnisses der magischen Künste erschufen sie blaue Welkyndsteine und Varlasteine, die die Macht des Sternenlichts aus Aetherius nutzen und Magicka speichern, verzauberte Gegenstände aufladen und unendliches Licht erschaffen konnten. Einige beherbergten sogar Zerstörungszauber als automatische Verteidigung.

Die Geheimnisse der Herstellung dieser Sternengefäße sind uns nicht mehr bekannt. Die Ayleïden konnten sie durch Replikation und Verzauberung von Meteorglas in erheblichen Mengen erschaffen. Versuche, neue Welkyndsteine oder Varlasteine zu synthetisieren oder auch nur ungeladenes Meteorglas zu reproduzieren sind fehlgeschlagen. Oft zerfallen die ursprünglichen Steine nach Experimenten zu nutzlosem Staub, was die Forschung zusätzlich erschwert und gefährliche Expeditionen in Ayleïdenruinen erforderlich macht.

Die modernen, goldfarbenen Malondosteine und Culandasteine ähneln blauen Ayleïdenfragmenten. Sie wurden von den Hochelfen erschaffen oder entdeckt und sind zumeist auf den Sommersend-Inseln zu finden. Die wiederaufladbaren Malondosteine können von Zauberern als Quelle von Magicka angezapft oder zur Wiederherstellung von Ladungen verzauberter Gegenstände verwendet werden. Culandasteine erzeugen ein helles, goldfarbenes Licht. Sie können magische Effekte auslösen oder Magicka speichern, werden bei Verwendung oder Leerung jedoch immer zerstört.

Vielleicht stoßt Ihr auf Behauptungen von Phrastus, der blind ist vor Liebe zur elfischen Kultur, dass die Altmer die Geheimnisse der Ayleïden entschlüsselt und verbessert haben. Er behauptet sogar, dass sie Malondosteine und Culandasteine anbauen wie ein Bauer sein Getreide. Die vernünftigere Theorie lautet, dass durch Experimentieren mit Ayleïdensteinen und unbearbeitetem Meteorglas eine zuverlässigere Methode des Wiederaufladens entdeckt wurde.

Himmelsprismen, eine weitere Art ätherischer Fragmente, brechen in Stücke, wenn sie während bestimmter Mondzyklen auf Nirn herabfallen. Wenn drei Stücke aufeinandertreffen, formen sie auf unbekannte Weise ein silberfarbenes Prisma. Die Macht, die dieses Verschmelzen freigesetzt hat, übertragen sie auf ein Wesen in der Nähe. Wie andere Himmelssteine sind auch sie relativ selten, und man kommt nur schwierig an Proben, die man untersuchen kann. Auch wenn sie vom Himmel stammen, so werden sie häufig im Untergrund gefunden. Vermutlich empfanden die Bewohner der Tiefen ihre Licht spendenden Eigenschaften als überaus nützlich.

Ich hoffe, dass man durch genug Studium und Experimente in Erfahrung bringen wird, wie man diese nützlichen Gegenstände herstellen kann und dadurch zu einem umfassenderen Verständnis der Ebenen und ihrer Macht gelangt.

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